Seminarthemen der Wirtschaftsinformatik-Lehrstühle

(Sprache: deutsch/englisch) IIS-BA-1

Themenkomplex: Plattformökonomie

Unternehmen, die die Leistungsfähigkeit von digitalen Plattformgeschäftsmodellen nutzen, sind im letzten Jahrzehnt in Größe und Umfang dramatisch gewachsen. Plattformgeschäftsmodelle sind nicht nur in den Domänen Social Media, Reisen, Bücher oder Musik präsent, sondern sind bereits in den Bereichen Transport, Bankwesen und sogar Gesundheitswesen und Energie etabliert. Mittlerweile sind Plattformen in Nordamerika, Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika aktiv. Einige Plattformen gehören zu den wertvollsten Unternehmen wie Amazon, Apple, Google und Alibaba. 

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Die Entstehung von Plattformen betrifft die meisten Industriezweige von Produkten bis hin zu Dienstleistungen. Plattformen schaffen ein neues Konzept für den Wettbewerb. Es konkurrieren nicht mehr einzelne Produkte oder Unternehmen, sondern Ökosysteme. Sie stehen in einem direkten Wettbewerb und versuchen Teilnehmer zu akquirieren. commercetools stellt dabei eine digitale Plattform bereit, auf deren Basis digitale Marktplätze etabliert werden können. Ziel dieser Arbeit ist die Beschreibung und Analyse des commercetools-Ökosystems aus einer Plattformperspektive mit Fokus auf die Architektur, Teilnehmer und Strategien zur Plattformentwicklung durch den Plattformbesitzer.

    Literatur

    • Baldwin, C.Y.; Woodard, J.C. (2009): The Architecture of Platforms: A Unified View. In: Platforms, Markets and Innovation. Hrsg. Gawer, A. Edward Elgar: Cheltenham.
    • Blaschke, M.R.; Haki, K.; Aier, S.; Winter, R. (2019): Taxonomy of digital platforms: a platform architecture perspective. In: 14th International Conference on Wirtschaftsinformatik, Siegen, Germany.
    • Benedict, M. (2018) Modelling Ecosystems in Information Systems - A Typology Approach. In: Proccedings of the Multikonferenz Wirtschaftsinformatik. S. 453-463.
    • Rochet, J.; Tirole, J. (2003): Platform Competition in Two-Sided Markets. In: Journal of the European Economic Association. 1(4), S. 990-1029.
    • Tiwana, A. (2014): Platform Ecosystems. Aligning Architecture, Governance, and Strategy. Morgan Kaufman: Waltham, MA.
    • Wulfert, T.; Seufert, S.; Leyens, C. (2021): Developing Multi-Sided Markets in Dynamic Electronic Commerce Ecosystems - Towards a Taxonomy of Digital Marketplaces. In: Proceedings of the 54th Hawaii International Conference on System Sciences (HICSS 2021). Maui, Hawaii, S. 6133–6142.
  • Entstehung von Plattformen betrifft die meisten Industriezweige von Produkten bis hin zu Dienstleistungen. Plattformen schaffen ein neues Konzept für den Wettbewerb. Es konkurrieren nicht mehr einzelne Produkte oder Unternehmen, sondern Ökosysteme. Sie stehen in einem direkten Wettbewerb und versuchen Teilnehmer zu akquirieren. Ziel dieser Arbeit ist die Beschreibung und Analyse des REWE Online-Ökosystems aus einer Plattformperspektive mit Fokus auf die Architektur, Teilnehmer und Strategien zur Plattformentwicklung durch den Plattformbesitzer.

    Literatur

    • Baldwin, C.Y.; Woodard, J.C. (2009): The Architecture of Platforms: A Unified View. In: Platforms, Markets and Innovation. Hrsg. Gawer, A. Edward Elgar: Cheltenham.
    • Blaschke, M.R.; Haki, K.; Aier, S.; Winter, R. (2019): Taxonomy of digital platforms: a platform architecture perspective. In: 14th International Conference on Wirtschaftsinformatik, Siegen, Germany.
    • Benedict, M. (2018) Modelling Ecosystems in Information Systems - A Typology Approach. In: Proccedings of the Multikonferenz Wirtschaftsinformatik. S. 453-463.
    • Eisenmann, T.; Parker, G.; Van Alstyne, M. (2009): Opening Plattforms: How, When and Why?. In: Platforms, Markets and Innovation. Hrsg. Gawer, A. Edward Elgar: Cheltenham.
    • Rochet, J.; Tirole, J. (2003): Platform Competition in Two-Sided Markets. In: Journal of the European Economic Association. 1(4), S. 990-1029.
    • Tiwana, A. (2014): Platform Ecosystems. Aligning Architecture, Governance, and Strategy. Morgan Kaufman: Waltham, MA.

(Sprache: deutsch/englisch) IIS-BA-2

Themenkomplex: Digital Nudging and User Experience

Mit der vermehrten Internetnutzung, sowohl für Social Media, als auch für Käufe, nehmen auch die Möglichkeiten zu, mit denen Nutzer zu bestimmtem Verhalten gezwungen werden können. In der Regel soll die Verhaltensbeeinflussung durch Nudges stets im Sinne des Nutzers passieren. Die aktuelle Forschung fokussiert sich nun auf die verschiedenen Möglichkeiten zur Umsetzung dieser subtilen Verhaltensbeeinflussung und ihrer Effektivität. Nudges beeinflussen in der Regel die Customer Experience – dabei kann dies in Form von digital Nudges bspw. auf eCommerce Webseiten, oder auch in Form traditioneller Nudges im Offline Bereich passieren.

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Digital Nudges oder auch Digital Nudging nutzt Effekte der menschlichen Psyche und der Wirkung von User Interface Design auf eben diese, um das Nutzerverhalten unbewusst zu beeinflussen. Dies kann auch konkret im Kontext von Social Media Plattformen genutzt werden – und wird aktuell auch schon auf verschiedenen Plattformen eingesetzt.

    Ziel dieser Arbeit ist es, die Einsatzmöglichkeiten von Digital Nudges auf Social Media Plattformen herauszuarbeiten und ihre psychologischen Effekte auf den Nutzer zu analysieren. 

    Literatur

    • Thaler, R. H., & Sunstein, C. R. (2008). Nudge: Improving Decisions About Health, Wealth and Happiness. Yale University Press.
    • Terres, P., Klumpe, J., Jung, D., Koch, O., 2019. Digital nudges for user onboarding: Turning visitors into users. Proc. 27th Eur. Conf. Inf. Syst. 0–16.
    • Weinmann, M., Schneider, C., Brocke, J. vom, 2016. Digital Nudging. Bus. Inf. Syst. Eng. 58, 433–436.
    • Mirsch, T., Lehrer, C., Jung, R., 2017. Digital Nudging: Altering User Behavior in Digital Environments. Proc. 13th Int. Conf. Wirtschaftsinformatik. 634–648.
    • Kroll, T., Stieglitz, S., 2019. Digital nudging and privacy: improving decisions about self-disclosure in social networks. Behav. Inf. Technol. 1–19.
  • Digital Nudges oder auch Digital Nudging nutzt Effekte der menschlichen Psyche und der Wirkung von User Interface Design auf eben diese, um das Nutzerverhalten unbewusst zu beeinflussen. Dies kann auch konkret auf eCommerce Plattformen genutzt werden – und wird aktuell auch schon in verschiedenen Facetten eingesetzt.

    Ziel dieser Arbeit ist es, die Einsatzmöglichkeiten von Digital Nudges auf eCommerce Plattformen herauszuarbeiten und ihre psychologischen Effekte auf den Nutzer zu analysieren.

    Literatur

    • Thaler, R. H., & Sunstein, C. R. (2008). Nudge: Improving Decisions About Health, Wealth and Happiness. Yale University Press.
    • Terres, P., Klumpe, J., Jung, D., Koch, O., 2019. Digital nudges for user onboarding: Turning visitors into users. Proc. 27th Eur. Conf. Inf. Syst. 0–16.
    • Weinmann, M., Schneider, C., Brocke, J. vom, 2016. Digital Nudging. Bus. Inf. Syst. Eng. 58, 433–436.
    • Mirsch, T., Lehrer, C., Jung, R., 2017. Digital Nudging: Altering User Behavior in Digital Environments. Proc. 13th Int. Conf. Wirtschaftsinformatik. 634–648.
    • Djurica, D., Figl, K., 2017. The effect of digital nudging techniques on customers’ product choice and attitudes towards e-commerce sites, in: AMCIS 2017 - America’s Conference on Information Systems: A Tradition of Innovation. pp. 1–5.
  • Digital Nudges oder auch Digital Nudging nutzt Effekte der menschlichen Psyche und der Wirkung von User Interface Design auf eben diese, um das Nutzerverhalten unbewusst zu beeinflussen. Dabei gibt es unterschiedlich Möglichkeiten, wie Nudges umgesetzt werden können. Je nach Umsetzung haben die Nudges einen unterschiedlich starken Effekt auf den Nutzer. Wie jedoch die Effektivität von Nudges beim Nutzer gemessen werden kann, wurde noch nicht tiefergehend erforscht. Eine Möglichkeit hierzu bilden jedoch Methoden aus der NeuroIS, welche mit physiologischen Messungen versuchen den Nutzer besser zu verstehen.

    In dieser Seminararbeit geht es also darum, einen Fokus auf die Effektivitätsmessung von Digital Nudges mithilfe von Eye Tracking zu legen.

    Literatur

    • Thaler, R. H., & Sunstein, C. R. (2008). Nudge: Improving Decisions About Health, Wealth and Happiness. Yale University Press.
    • Terres, P., Klumpe, J., Jung, D., Koch, O., 2019. Digital nudges for user onboarding: Turning visitors into users. Proc. 27th Eur. Conf. Inf. Syst. 0–16.
    • Weinmann, M., Schneider, C., Brocke, J. vom, 2016. Digital Nudging. Bus. Inf. Syst. Eng. 58, 433–436.
    • Mirsch, T., Lehrer, C., Jung, R., 2017. Digital Nudging: Altering User Behavior in Digital Environments. Proc. 13th Int. Conf. Wirtschaftsinformatik. 634–648.
    • Djurica, D., Figl, K., 2017. The effect of digital nudging techniques on customers’ product choice and attitudes towards e-commerce sites, in: AMCIS 2017 - America’s Conference on Information Systems: A Tradition of Innovation. pp. 1–5.

(Sprache: deutsch/englisch) IIS-BA-3

Themenkomplex: E-Learning mit Massive Open Online Courses

Bildung ist einer der Schlüsselfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes und die soziale Mobilität der Menschen. Durch die zunehmende Vernetzung ist es heutzutage einfacher denn je, Bildung ohne räumliche Beschränkungen anzubieten. Viele Hochschulen und Unternehmen nutzen bereits die modernen Informations- und Kommunikationstechniken, um Lernunterlagen zur Unterstützung von Präsenzveranstaltungen bereitzustellen. 

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Bildung ist einer der Schlüsselfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes und die soziale Mobilität der Menschen. Jedoch hat nicht jeder Mensch Zugang zu Bildung, da diese an verschiedenste Bedingungen geknüpft ist, die beispielsweise räumlicher oder monetärer Natur sein können. Die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie kann eine Möglichkeit darstellen, die Hürden für die Bildung zu minimieren. Aus dem Gedanken die Bildung zu demokratisieren haben sich im Jahr 2008 die Massive Open Online Courses (MOOCs) entwickelt. Die Idee hinter den MOOCs war es, einer großen Masse an Interessierten Lehrinhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. 

    Ziel dieser Arbeit ist es, MOOCs zu definieren. Ferner soll der Status Quo der MOOCs herausgearbeitet werden, dies erfolgt unter Berücksichtigung aktueller Trends und der Identifikation verschiedenster Anbieter. 

    Literatur

    • Wulf, Jochen; Blohm, Ivo; Brenner, Walter; and Leimeister, Jan Marco (2014) "Massive Open Online Courses," Business & Information Systems Engineering: Vol. 6: Iss. 2, 111-114. Available at: https://aisel.aisnet.org/bise/vol6/iss2/6
    • Meltem Huri Baturay (2015) „An Overview of the World of MOOCs“, Procedia - Social and Behavioral Sciences: Vol. 174, 427-433. Available at: https://doi.org/10.1016/j.sbspro.2015.01.685.
    • Prinsloo, Tania and Ainslie, Andrew M., "A THEMATIC LITERATURE REVIEW OF THE IMPLEMENTATION OF MOOCS - 2008 TO 2018" (2018). Proceedings of the 2018 AIS SIGED International Conference on Information Systems Education and Research. 34. https://aisel.aisnet.org/siged2018/34
  • Bildung ist einer der Schlüsselfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes und die soziale Mobilität der Menschen. Jedoch hat nicht jeder Mensch Zugang zu Bildung, da diese an verschiedenste Bedingungen geknüpft ist, die beispielsweise räumlicher oder monetärer Natur sein können. Die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie kann eine Möglichkeit darstellen, die Hürden für die Bildung zu minimieren. Aus dem Gedanken die Bildung zu demokratisieren haben sich im Jahr 2008 die Massive Open Online Courses (MOOCs) entwickelt. Die Idee hinter den MOOCs war es, einer großen Masse an Interessierten Lehrinhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen. 

    Ziel dieser Arbeit ist die Identifikation der unterschiedlichen MOOC Typologien

    Literatur

    • Ma, Long and Lee, Chei Sian, "Investigating the Use of MOOCs: An Innovation Adoption Perspective" (2017). PACIS 2017 Proceedings. 29. https://aisel.aisnet.org/pacis2017/29
    • Meltem Huri Baturay (2015) „An Overview of the World of MOOCs“, Procedia - Social and Behavioral Sciences: Vol. 174, 427-433. Available at: https://doi.org/10.1016/j.sbspro.2015.01.685.
    • Prinsloo, Tania and Ainslie, Andrew M., "A THEMATIC LITERATURE REVIEW OF THE IMPLEMENTATION OF MOOCS - 2008 TO 2018" (2018). Proceedings of the 2018 AIS SIGED International Conference on Information Systems Education and Research. 34. https://aisel.aisnet.org/siged2018/34
    • Wulf, Jochen; Blohm, Ivo; Brenner, Walter; and Leimeister, Jan Marco (2014) "Massive Open Online Courses," Business & Information Systems Engineering: Vol. 6: Iss. 2, 111-114. Available at: https://aisel.aisnet.org/bise/vol6/iss2/6
  • Bildung ist einer der Schlüsselfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes und die soziale Mobilität der Menschen. Jedoch hat nicht jeder Mensch Zugang zu Bildung, da diese an verschiedenste Bedingungen geknüpft ist, die beispielsweise räumlicher oder monetärer Natur sein können. Die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie kann eine Möglichkeit darstellen, die Hürden für die Bildung zu minimieren. Aus dem Gedanken die Bildung zu demokratisieren haben sich im Jahr 2008 die Massive Open Online Courses (MOOCs) entwickelt. Die Idee hinter den MOOCs war es, einer großen Masse an Interessierten Lehrinhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen.

    Ziel dieser Arbeit ist es, Potenziale und Risiken des Einsatzes von MOOCs in der Hochschullehre zu identifizieren. In diesem Zusammenhang sollen ebenfalls exemplarisch Einsatzszenarien in der Hochschullehre angeführt werden. 

    Literatur

    • Wulf, Jochen; Blohm, Ivo; Brenner, Walter; and Leimeister, Jan Marco (2014) "Massive Open Online Courses," Business & Information Systems Engineering: Vol. 6: Iss. 2, 111-114. Available at: https://aisel.aisnet.org/bise/vol6/iss2/6
    • Meltem Huri Baturay (2015) „An Overview of the World of MOOCs“, Procedia - Social and Behavioral Sciences: Vol. 174, 427-433. Available at: https://doi.org/10.1016/j.sbspro.2015.01.685.
    • Chamakiotis, Petros; Jablokow, Kathryn; and Andriopoulos, Costas, "Learning in Modern Virtual Environments: The Case of Massive Open Online Courses(MOOC)" (2016). MCIS 2016 Proceedings. 55. https://aisel.aisnet.org/mcis2016/55
    • Prinsloo, Tania and Ainslie, Andrew M., "A THEMATIC LITERATURE REVIEW OF THE IMPLEMENTATION OF MOOCS - 2008 TO 2018" (2018). Proceedings of the 2018 AIS SIGED International Conference on Information Systems Education and Research. 34. https://aisel.aisnet.org/siged2018/34

(Sprache: deutsch/englisch) IIS-BA-4

Themenkomplex: Agilität in Unternehmen

Das Thema Agilität wird bereits sehr intensiv im Kontext der Softwareentwicklung diskutiert. Es gibt agile Vorgehensmodelle wie SCRUM, die dazu beitragen sollen den Entwicklern Werte und Prinzipien an die Hand zu geben, nach denen sie Software gestalten und entwickeln sollen. Dies hat zu Folge, dass lange Planungszeiträume vermeiden werden können, Redundanzen bei der Implementierung verhindert werden und durch die immer kürzeren Zyklen sehr schnell erste lauffähige Ergebnisse erzeugt werden. 

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Ziel dieser Seminararbeit ist es die agilen Werte zu erläutern. Im Agilen Manifest werden insgesamt vier Werte genannt. Diese Werte sollen dann auf die bestehenden agilen Vorgehensmodellen angewendet werden. Typische agile Vorgehensmodelle sind Scrum, Extreme Programming, Crystal Methods und Kanban. Dabei soll insbesondere herausgearbeitet werden, inwiefern die Werte in diesen Modellen umgesetzt werden und wo es zu Herausforderungen kommt. Abschließen soll die Seminararbeit mit einer Gegenüberstellung der Ergebnisse der verschiedenen Modelle. 

    Literatur

    • Beck, K. et al. (2001). Manifesto for Agile Software Development. Retrieved on December 7, 2006 from agilemanifesto.org
    • Sauter, R. et al. (2018). Agile Werte-und Kompetenzentwicklung. Springer Berlin Heidelberg.
    • Habermann, F. (2013). Hybrides Projektmanagement—agile und klassische Vorgehensmodelle im Zusammenspiel. HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik, 50(5), 93-102.
  • Ziel dieser Seminararbeit ist es die agilen Werte zu erläutern. Im Agilen Manifest werden insgesamt zwölf Prinzipien genannt. Diese Werte sollen dann auf die bestehenden agilen Vorgehensmodellen angewendet werden. Typische agile Vorgehensmodelle sind Scrum, Extreme Programming, Crystal Methods und Kanban. Dabei soll insbesondere herausgearbeitet werden, inwiefern die Prinzipien in diesen Modellen umgesetzt werden und wo es zu Herausforderungen kommt. Abschließen soll die Seminararbeit mit einer Gegenüberstellung der Ergebnisse der verschiedenen Modelle.

    Literatur

    • Beck, K. et al. (2001). Manifesto for Agile Software Development. Retrieved on December 7, 2006 from agilemanifesto.org
    • Dams, C. M. (2019). Agile Prinzipien. In Agiles Event Management. Springer Gabler, Wiesbaden, S. 13-17.
    • Habermann, F. (2013). Hybrides Projektmanagement—agile und klassische Vorgehensmodelle im Zusammenspiel. HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik, 50(5), 93-102.

(Sprache: deutsch/englisch) IIS-BA-5

Themenkomplex: Data Engineering

Der elektronische Handel wird im täglichen Einkaufsalltag der Menschen immer wichtiger. Anbieter, die neben ihrer traditionellen Einzelhandelspraxis einen Online-Kanal aufbauen wollen, müssen die beiden Verkaufskanäle integrieren. Die zugrundeliegenden informationstechnischen Systeme sollten in der Lage sein, die Integration der neuen und alten Prozesse zu unterstützen. Basierend auf einer systematischen Literaturanalyse sollen existierende Informationssystemarchitekturen analysiert und deren konkreter Einsatz für Geschäftsmodelle des Electronic Commerce evaluiert werden.

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Data warehouses and data vaults are centralized approaches to storing and processing data for analytical purposes. 

    In this work, these different paradigms of modeling data for analytic purposes are 

    1) to be examined and delineated against each other from the perspective of the physical and logical data models, and 2) assessed with respect to requirements of corporate data management. 

    Students might consider publishing their work to a domain-oriented academic conference after the finished grading process, and open-source their work on GitHub.

    Literatur

    • Hüsemann, B., Lechtenbörger, J., & Vossen, G. (2000). Conceptual data warehouse design (pp. 6-1). Universität Münster. Angewandte Mathematik und Informatik.
    • Linstedt, D., & Olschimke, M. (2015). Building a scalable data warehouse with data vault 2.0Morgan Kaufmann.
    • Naamane, Z., & Jovanovic, V. (2016). Effectiveness of Data Vault compared to Dimensional Data Marts on Overall Performance of a Data Warehouse System. International Journal of Computer Science Issues (IJCSI)13(4), 16.
  • Data lake and data lakehouses are cluster-based data storage and processing architectures for analytical purposes. 

    In this work, these different paradigms of modeling data for analytic purposes are 

    1) to be examined and delineated against each other from the perspective of the physical and logical data models, and 2) assessed with respect to requirements of corporate data management.

    Students might consider publishing their work to a domain-oriented academic conference after the finished grading process, and open-source their work on GitHub.

    Literatur

    • Ramakrishnan, R., Sridharan, B., Douceur, J. R., Kasturi, P., Krishnamachari-Sampath, B., Krishnamoorthy, K., ... & Venkatesan, R. (2017, May). Azure data lake store: a hyperscale distributed file service for big data analytics. In Proceedings of the 2017 ACM International Conference on Management of Data (pp. 51-63).
    • Armbrust, M., Ghodsi, A., Xin, R., & Zaharia, M. (2021). Lakehouse: A New Generation of Open Platforms that Unify Data Warehousing and Advanced Analytics. CIDR.
    • Inmon, B. (2016). Data Lake Architecture: Designing the Data Lake and avoiding the garbage dumpTechnics publications

(Sprache: deutsch/englisch) IIS-BA-6

Themenkomplex: Enterprise Architecture Management

 

In heutigen Märkten findet ein Paradigmenwechsel von produktbasierten Transaktionen hin zu einer serviceorientierten Wertschöpfung statt. Ein zentraler Wettbewerbsvorteil für Unternehmen kann dabei durch eine gezielte Adressierung von Kunden mit personalisierten Services und der Verbesserung der individuellen Customer Experience erzielt werden. Die Entwicklung von IT-Systemen eröffnet in diesem Zusammenhang neue Möglichkeiten, Kundendaten zu analysieren, individuelle Bedürfnisse zu identifizieren und Kunden personalisierte Services anzubieten. Beispiele reichen von einfachen Recommendation Services, wie z.B. der Empfehlung passender Serien bei Netflix, bis hin zu neu entstehenden und individuell gestalteten Services, die die Bedürfnisse eines Konsumenten zur richtigen Zeit erfüllen. Dieser Themenkomplex befasst sich mit einer grundsätzlichen Einordnung von personalisierten Services und der Analyse von bestehenden technologischen Ansätzen des Customer Targeting und der Entwicklung von Personalized Services. Des Weiteren soll das Anwendungspotenzial der Digital Twin-Technologie für die Entwicklung personalisierter Services beleuchtet werden.

 

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Der elektronische Handel wird im täglichen Einkaufsalltag der Menschen immer wichtiger. Anbieter, die neben ihrer traditionellen Einzelhandelspraxis einen Online-Kanal aufbauen wollen, müssen die beiden Verkaufskanäle integrieren. Die zugrundeliegenden informationstechnischen Systeme sollten in der Lage sein, die Integration der neuen und alten Prozesse zu unterstützen. Basierend auf einer systematischen Literaturanalyse sollen existierende Informationssystemarchitekturen analysiert und deren konkreter Einsatz für Geschäftsmodelle des Electronic Commerce evaluiert werden.

    Literatur

    • Taylor, R.; Medvidovic, N.; Dashofy, E. (2010): Software Architecture. Foundations, Theory and Practice. John Wiley & Sons: Hoboken, NJ, USA.
    • Reidt, A.; Pfaff, M.; Krcmar, H. (2018): Der Referenzarchitekturbegriff im Wandel der Zeit. In: HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik. 55. S. 893–906. 
    • Aulkemeier, F.; Schramm, M.; Iacob, M.; van Hillegersberg, J. (2016): A Service-Oriented E-Commerce Reference Architecture. Journal of Theoretical and Applied Electronic Commerce Research. 11. S. 26–45.
    • Nakagawa, E.; Oquendo, F.; Becker, M. (2012): RAModel: A Reference Model for Reference Architectures. In: 2012 Joint Working IEEE/IFIP Conference on Software Architecture and European Conference on Software Architecture. S. 297–301.

(Sprache: english) SITM-BA-1

Themenkomplex: IS Management, Strategy and Structure

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • The increasing globalization has led to culturally diverse teams to become the de-facto standard in international companies (Barkema & Shvyrkov, 2007; Chevrier, 2003). Those changes have also affected the top management teams who steer an organization and have both power and influence on its decisions (Nielsen, 2010). Among those decisions is the internationalization strategy of an organization, as domestic activity is typically not sufficient in order to maximize the potential an organization has (Barkema & Shvyrkov, 2007).

    Therefore, the aim of this seminar paper is to examine the influences of culture and team diversity in top management teams on the internationalization of organizations with the possibility of laying a specific unit of analysis. Students are expected to conduct a profound literature review and identify and analyze existing links between the constructs while being free to decide if they would like to focus on direct or indirect effects, or both. Further, they are urged to pursue findings for an intra-national or cross-national type of cultural diversity. Additional units of analysis are also available and can be discussed within the initial meeting(s) after the seminar starts.

    Literatur

    • Barkema, H. G., & Shvyrkov, O. (2007). Does top management team diversity promote or hamper foreign expansion?. Strategic Management Journal, 28(7), 663-680.
    • Chevrier, S. (2003). Cross-cultural management in multinational project groups. Journal of world business, 38(2), 141-149.
    • Nielsen, S. (2010). Top management team internationalization and firm performance. Management International Review, 50(2), 185-206.
  • Culture and team diversity have shifted team structures in international companies leading to culturally diverse teams becoming the typical case (Chevrier, 2003). Those changes have affected also virtually operating teams, as due to the current Covid19 pandemic virtual teamwork has become the de-facto standard across a major part of organizations. The consequences of culturally diverse virtual teams can be both positive and negative, as culture diversity can be seen as either an obstacle or an aid for working in virtual teams (Staples, D. Sandy & Zhao, Lina, 2006).

    Therefore, the aim of this seminar paper is to examine the impact of culture and team diversity on team innovation and/or performance with the possibility of laying a specific unit of analysis. Students are expected to conduct a profound literature review and identify and analyze existing links between the constructs while being free to decide: if they would like to focus on a single construct – innovation, performance – or both; and a specific type of team, e.g. general team, IT project team or top management team. Further, students are able to differentiate findings for an intra-national or cross-national type of cultural diversity. Additional units of analysis are also available and can be discussed within the initial meeting(s) after the seminar starts.

    Literatur

    • Chevrier, S. (2003). Cross-cultural management in multinational project groups. Journal of world business, 38(2), 141-149.
    • Staples, D. Sandy & Zhao, Lina (2006): The Effects of Cultural Diversity in virtual teams versus Face-To-Face Teams. Group Decision and Negotiation, 15 (4), S.389-406.
    • Mockaitis AI, Rose EL, Zettinig P. The power of individual cultural values in global virtual teams. International Journal of Cross Cultural Management. 2012;12(2):193-210.
    • Eisenberg J, Glikson E, Lisak A. Multicultural Virtual Team Performance: The Impact of Media Choice and Language Diversity. Small Group Research. February 202

(Sprache: english) SITM-BA-2

Themenkomplex: Sustainable Information Systems

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Organizations face two significant challenges. First, they must fundamentally transform digitally by assimilating information technology (IT) and information system (IS) assets (Unruh & Kiron, 2017). Second, they face increasingly severe global climate disruption and need to become more environmentally friendly (Kiron & Unruh, 2018). Green IT (GIT) and Green IS (GIS) are a simultaneous response to these two challenges (Dyllick & Muff, 2016; Loeser, 2013).

    The adoption of GIT and GIS leads to the takeover of novel technologies and practices and the creation of novel capabilities. This is generally believed to result in a sustainable competitive advantage (Gürlek & Tuna, 2018; Hart, 1995). On the other hand, their adoption results in a conflict of interest in for instance financial matters (Deng & Ji, 2015; Gürlek & Tuna, 2018). Investments in GIT/GIS, like any other investment in an innovation, may result in significant financial advances. Compared to traditional innovations, these GIT/GIS investments may first pay off in the long term (resulting in a short-terms and medium-term competitive disadvantage) (Watson, Boudreau, & Chen, 2010). Thus, many businesses only adopt GIT/GIS to a limited extent. Nonetheless, in our view, GIT/GIS investments are worth proceeding with, since they may lower costs in the short term (e.g. minimizing waste), which also creates a long-term competitive advantage (e.g. positive business reputation) (Dadashzadeh & Wharton, 2012; Wang et al., 2015; Watson et al., 2010). 

    However, there is a conflict between environmental protection activities and financial performance. The underlying reason for this is the possibility that the investments into environmental practices could negatively affect an organization’s financial performance (Deng & Ji, 2015; Gürlek & Tuna, 2018).

    This seminar thesis seeks to document the barriers of Green IT and Green IS adoption and how these can be addressed so as to make a positive GIT/GIS adoption decision

    Literatur

    • Dadashzadeh, M. D., & Wharton, T. (2012). A value stream approach for greening the IT department. International Journal of Management & Information Systems (Online), 16(2), 125. 
    • Deng, Q., & Ji, S. (2015). Organizational green IT adoption: concept and evidence. Paper presented at the 21st Americas Conference on Information Systems, Puerto Rico.
    • Dyllick, T., & Muff, K. (2016). Clarifying the meaning of sustainable business: Introducing a typology from business-as-usual to true business sustainability. Organization & Environment, 29(2), 156-174. 
    • Gürlek, M., & Tuna, M. (2018). Reinforcing competitive advantage through green organizational culture and green innovation. The Service Industries Journal, 38(7-8), 467-491.
    • Hart, S. L. (1995). A Natural-Resource-Based View of the Firm. The Academy of Management Review, 20, 986. doi:10.2307/258963
    • Kiron, D., & Unruh, G. (2018). The Convergence of Digitalization and Sustainability. MIT SLOAN MANAGEMENT REVIEW.
    • Loeser, F. (2013). Green IT and Green IS: Definition of constructs and overview of current practices. Paper presented at the Americas Conference on Information Systems, Chicago, Illinois. 
    • Unruh, G., & Kiron, D. (2017). Digital Transformation on Purpose.  Retrieved from https://sloanreview.mit.edu/article/digital-transformation-on-purpose/.
    • Wang, X., Brooks, S., & Sarker, S. (2015). Understanding Green IS Initiatives: A Multi-theoretical Framework. CAIS, 37, 32. 
    • Watson, R. T., Boudreau, M.-C., & Chen, A. J. (2010). Information systems and environmentally sustainable development: energy informatics and new directions for the IS community. MIS quarterly, 23-38.
  • For various reasons, companies and public institutions invest more significant amounts of money in the development and usage of small, decentralized sensors that are connected to the Internet. The so called IoT (Internet of Things) sensors enable an economical collection of data (Gubbi et al., 2013), that opens the opportunity to generate new insights in processes, as well as resource flows and usage. Especially municipalities have started to realize that IoT devices can have significant benefits to their smart city endeavors (Heo et al., 2014; Petrolo et al., 2017), since they may not only positively influence a cities sustainability, but also citizen happiness and well-being (Liu, 2018).

    However, IoT endeavors also confront public institutions with new technological and organizational challenges. For instance, as selecting an IoT platform solutions, and coordinating and managing an increasing amount of hardware in form of sensors, as well as new data streams (Guth et al., 2018). They also affect them in environmental and sustainability aspects, for instance in their energy consumption, since another device purchased by and installed, also means another device added to a cities energy grid (Alsamhi et al., 2018). 

    To contribute to this discussion, this seminar thesis seeks to investigate the newly emerging topic of “Greening of IoT” (Alsamhi et al., 2018) in smart city endeavors. Specifically, it aims at collecting and categorizing positive and negative effects of IoT usage on a city’s sustainability.

    Literatur

    • Allen, K. (2012). How Language Shapes Your Organization. Harvard Business Review. hbr.org/2012/07/how-language-shapes-your-organization
    • Alsamhi, S. H., Ma, O., Ansari, M. S., & Meng, Q. (2018). Greening Internet of Things for Smart Everythings with A Green- Environment Life: A Survey and Future Prospects. 14.
    • Christensen, L. T., Kärreman, D., & Rasche, A. (2019). Bullshit and Organization Studies. Organization Studies40(10), 1587–1600. doi.org/10.1177/0170840618820072
    • Curry, E., Guyon, B., Sheridan, C., & Donnellan, B. (2012). Developing a Sustainable IT Capability: Lessons From Intel’s Journey. MIS Quarterly Executive11(2), 14.
    • Ferreira, C., Hannah, D., McCarthy, I., Pitt, L., & Lord Ferguson, S. (2020). This Place Is Full of It: Towards an Organizational Bullshit Perception Scale. Psychological Reports0(0), 003329412097816. doi.org/10.1177/0033294120978162
    • Frankfurt, H. G. (2005). On bullshit. Princeton Univ. Press.
    • Gubbi, J., Buyya, R., Marusic, S., & Palaniswami, M. (2013). Internet of Things (IoT): A vision, architectural elements, and future directions. Future Generation Computer Systems29(7), 1645–1660. doi.org/10.1016/j.future.2013.01.010
    • Guth, J., Breitenbücher, U., Falkenthal, M., Fremantle, P., Kopp, O., Leymann, F., & Reinfurt, L. (2018). A Detailed Analysis of IoT Platform Architectures: Concepts, Similarities, and Differences. In B. Di Martino, K.-C. Li, L. T. Yang, & A. Esposito (Eds.), Internet of Everything (pp. 81–101). Springer Singapore. doi.org/10.1007/978-981-10-5861-5_4
    • Heo, T., Kim, K., Kim, H., Lee, C., Ryu, J. H., Leem, Y. T., Jun, J. A., Pyo, C., Yoo, S.-M., & Ko, J. (2014). Escaping from ancient Rome! Applications and challenges for designing smart cities. Transactions on Emerging Telecommunications Technologies25(1), 109–119. doi.org/10.1002/ett.2787
    • Liu, L. (2018). IoT and A Sustainable City. Energy Procedia153, 342–346. doi.org/10.1016/j.egypro.2018.10.080
    • Olson, E. G. (2008). Creating an enterprise‐level “green” strategy. Journal of Business Strategy29(2), 22–30.
  • Talking bullshit seems a modern and relatively ubiquitous communication practice that is observable in peoples’ everyday language, in culture, as well as in politics, and hence also in organizations (Ferreira et al., 2020). Originally a rude and vulgar term, bullshit nowadays has become more than a slang profanity. It developed into a normalized an mundane language that uses expressions which are “viewed as disingenuous, untrue or outright stupid“ (Christensen et al., 2019, p. 1588).

    The phenomenon also seems to of interest for researchers. They, for instance, clearly separate between bullshitting and lying, and state that while liars deliberately not speak the truth, the bullshitters neither know, nor care about the truth (Ferreira et al., 2020; Frankfurt, 2005). Nevertheless, apart from certain core works – like On Bullshit (Frankfurt, 2005) which contains a systematic concepts of the notion – it remains unclear whether the discussion is a legitimate research stream that can also be of use for Information Systems Research.

    If concept of bullshitting tuns out to be of value, it could potentially make an interesting contribution to innovation adoption or project management research streams as language aspects, like a shared terminology, phrases, and tone play a significant role in them (Allen, 2012; Curry et al., 2012; Olson, 2008) (Curry et al., 2012).

    The aim of this seminar thesis is hence to i) shed further light on the bullshitting literature, ii) evaluate its potential to make a legitimate scientific contribution to how technologies (e.g. artificial intelligence, Green Information Technologies, or Green Information Systems), or even companies (e.g. facebook, Huawei) are seen, evaluated and (mis- ) credited.

    Literatur

    • Allen, K. (2012). How Language Shapes Your Organization. Harvard Business Review. hbr.org/2012/07/how-language-shapes-your-organization
    • Alsamhi, S. H., Ma, O., Ansari, M. S., & Meng, Q. (2018). Greening Internet of Things for Smart Everythings with A Green- Environment Life: A Survey and Future Prospects. 14.
    • Christensen, L. T., Kärreman, D., & Rasche, A. (2019). Bullshit and Organization Studies. Organization Studies40(10), 1587–1600. doi.org/10.1177/0170840618820072
    • Curry, E., Guyon, B., Sheridan, C., & Donnellan, B. (2012). Developing a Sustainable IT Capability: Lessons From Intel’s Journey. MIS Quarterly Executive11(2), 14.
    • Ferreira, C., Hannah, D., McCarthy, I., Pitt, L., & Lord Ferguson, S. (2020). This Place Is Full of It: Towards an Organizational Bullshit Perception Scale. Psychological Reports0(0), 003329412097816. doi.org/10.1177/0033294120978162
    • Frankfurt, H. G. (2005). On bullshit. Princeton Univ. Press.
    • Gubbi, J., Buyya, R., Marusic, S., & Palaniswami, M. (2013). Internet of Things (IoT): A vision, architectural elements, and future directions. Future Generation Computer Systems29(7), 1645–1660. doi.org/10.1016/j.future.2013.01.010
    • Guth, J., Breitenbücher, U., Falkenthal, M., Fremantle, P., Kopp, O., Leymann, F., & Reinfurt, L. (2018). A Detailed Analysis of IoT Platform Architectures: Concepts, Similarities, and Differences. In B. Di Martino, K.-C. Li, L. T. Yang, & A. Esposito (Eds.), Internet of Everything (pp. 81–101). Springer Singapore. doi.org/10.1007/978-981-10-5861-5_4
    • Heo, T., Kim, K., Kim, H., Lee, C., Ryu, J. H., Leem, Y. T., Jun, J. A., Pyo, C., Yoo, S.-M., & Ko, J. (2014). Escaping from ancient Rome! Applications and challenges for designing smart cities. Transactions on Emerging Telecommunications Technologies25(1), 109–119. doi.org/10.1002/ett.2787
    • Liu, L. (2018). IoT and A Sustainable City. Energy Procedia153, 342–346. doi.org/10.1016/j.egypro.2018.10.080
    • Olson, E. G. (2008). Creating an enterprise‐level “green” strategy. Journal of Business Strategy29(2), 22–30.
    • Petrolo, R., Loscrì, V., & Mitton, N. (2017). Towards a smart city based on cloud of things, a survey on the smart city vision and paradigms. Transactions on Emerging Telecommunications Technologies28(1), e2931. doi.org/10.1002/ett.2931
    • Schmermbeck, H. (2019). On Making a Difference: Towards an Integrative Framework for Green IT and Green IS Adoption. Proceedings of the 52nd Hawaii International Conference on System Sciences (HICSS), 2045–2054.

(Sprache: english) SITM-BA-3

Themenkomplex: Blockchain

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • The Blockchain is a hyped technology. It’s most known as the technology underlying the Bitcoin and was first described by Satoshi Nakamoto in 2008 (Nakamoto, 2008). Since its first emergence, the Blockchain has grown strong in its popularity. Today, researchers believe the Blockchain not only has big impact on the financial sector (Tapscott & Tapscott, 2016). The Blockchain ecosystem has grown significantly over the last years and has increasingly be adapted to other areas of application (Wörner et al., 2016; Risius & Spohrer 2017). 

    A growing number of cities undertakes projects and initiatives to become smart cities. This is an answer to the increasing urbanization that comes along with a lot of risks and challenges. The goal of smart city initiatives is to use information and communication technology (ICT) to help overcome those challenges. Smart cities should make a city more connected, sustainable, green, and secure, and thereby increase its citizens' quality of life (Nam & Pardo, 2011; Arroub, Zahi, Sabir & Sadik, 2016).

    One goal of smart cities is to make the healthcare of people smarter. The goal of this seminar paper is to investigate the potential of the Blockchain technology in the context of smart healthcare and future’s medical sector. What are possible applications and use-cases for the Blockchain to make the healthcare smarter? And what shortcomings are likely to emerge?

    Literatur

    • Arroub, A., Zahi, B., Sabir, E. & Sadik, M. (2016). A literature review on Smart Cities: Paradigms, opportunities and open problems. In Proceedings - 2016 International Conference Nakamoto, S. (2008). Bitcoin: A peer-to-peer electronic cash system. 
    • Nam, T., & Pardo, T. A. (2011). Conceptualizing smart city with dimensions of technology, people, and institutions. In Proceedings of the 12th annual international digital government research conference: digital government innovation in challenging times (pp. 282–291). Washington, DC: ACM.
    • Risius, M., Spohrer, K. (2017). A Blockchain Research Framework. What We (don’t) Know, Where We Go from Here, and How We Will Get There. Business & Information Systems Engineering: Vol. 59, No. 6. Springer (pp. 385-409) 
    • Tapscott, D., Tapscott, A. (2016). The Impact of the Blockchain Goes Beyond Financial Services. Harvard Business Review. Retrieved from https://hbr.org/2016/05/the-impact-of-the-blockchain-goes-beyond-financial-services.​​​​​​​
    • Wörner, D., Von Bomhard, T., Schreier, Y-P, Bilgeri, D. (2016). The bitcoin ecosystem: disruption beyond financial services? In 24th European conference on information systems, Istanbul, Turkey
  • The blockchain is a hyped technology. It is best known as the Bitcoin's underlying technology and was first described by Satoshi Nakamoto in 2008 (Nakamoto, 2008). Since its first emergence, blockchain has grown strong in its popularity. Today, researchers believe the Blockchain has a big impact, and not only on the financial sector (Tapscott & Tapscott). The blockchain’s ecosystem has grown significantly over the last years and has increasingly been adapted to other areas of application (Wörner et al., 2016; Risius & Spohrer 2017). Another use case for the blockchain, which has recently gained popularity, is its use in the context of swarm systems.

    The term "swarm intelligence" originally stems from the phenomenon of intelligent swarms in nature. Examples are ant colonies or swarms of fish and honeybees, which react together to the other swarm members and the environment (Miller, 2011). In the context of artificial intelligence (AI) research and robotics, Beni and Wang first used the term "swarm intelligence" in 1989(Beni & Wang, 1989). The field of artificial swarm intelligence tries to simulate the natural swarms' behavior. In the last years, scholars discussed a lot of different use cases for artificial swarm systems, such as the transportation of heavy objects or work in the agricultural sector (Chen, Gauci & Gross, 2013; Yaghoubi et al., 2013). A number of researchers think that the blockchain can help make swarm systems more efficient and secure (Ferrer, 2019). 

    The goal of this seminar paper is an analysis of the potentials and advantages the Blockchain can have for robotic and artificial swarm systems. Which shortcomings of swarm systems can the Blockchain help address? What use cases and applications are possible? And are there special requirements and issues when using blockchain in the context of swarm systems?  

    Literatur

    • Beni, G. & Wang, J. (1989). Swarm Intelligence in Cellular Robotic Systems. Proceedings of the NATO Advanced Workshop on Robots and Biological Systems, Ciocco, Italy (pp. 703-712)
    • Chen, J., Gauci, M. & Gross, R. (2013). A strategy for transporting tall objects with a swarm of miniature mobile robots. In: 2013 IEEE International Conference on Robotics and Automation. Proceedings. Karlsruhe, Germany (pp. 863-869)
    • Ferrer, E. C. (2019). The Blockchain: A New Framework for Robotic Swarm Systems. Proceedings of the Future Technologies Conference (FTC). Advances in Intelligent Systems and Computing, vol 881. Springer, Cham
    • Miller, P. (2011). Smart Swarm: Using Animal Behaviour to Organise Our World. Harper Collins Publ. UK
    • Nakamoto, S. (2008). Bitcoin: A peer-to-peer electronic cash system. 
    • Risius, M. & Spohrer, K. (2017). A Blockchain Research Framework. What We (don’t) Know, Where We Go from Here, and How We Will Get There. Business & Information Systems Engineering: Vol. 59, No. 6. Springer (pp. 385-409) 
    • Tapscott, D. & Tapscott, A. (2016). The Impact of the Blockchain Goes Beyond Financial Services. Harvard Business Review. Retrieved from hbr.org/2016/05/the-impact-of-the-blockchain-goes-beyond-financial-services.
    • Wörner, D., Von Bomhard, T., Schreier, Y-P & Bilgeri, D. (2016). The bitcoin ecosystem: disruption beyond financial services? 24th European conference on information systems, Istanbul, Turkey
    • Yaghoubi, S., Akbarzadeh, N. A., Bazargani, S. S., Bazargani, S. S. & Bamizan, M. (2013). Autonomous Robots for Agricultural Tasks and Farm ssignment and Future Trends in Agro Robots. International Journal of Mechanical & Mechatronics Engineering 13 (3).
  • The Blockchain is a hyped technology. It’s most known as the technology underlying the Bitcoin and was first described by Satoshi Nakamoto in 2008 (Nakamoto, 2008). Since its first emergence, the Blockchain has grown strong in its popularity. Today, researchers believe the Blockchain not only has big impact on the financial sector (Tapscott & Tapscott). The Blockchain ecosystem has grown significantly over the last years and has increasingly be adapted to other areas of application (Wörner et al., 2016; Risius & Spohrer 2017). Another use case for the blockchain, which has recently gained popularity, is its use in the context of swarm systems.

    Furthermore, the Internet of things is a technological trend becoming increasing more popular. Nowadays, internet of thing is used in different application domains (e.g., smart home, smart health, smart city, smart energy). Although the resulting products and platforms have similarities in their design, the concrete implementations differ, which has led to diverse concepts and architectures. 

    The goal of this seminar paper is to find out, what capabilities the Blockchain has for the Internet of things. This includes a review of the existing literature as a necessary first step. Based on this, a classification and collection of possible potentials and use-cases should be developed. This also contains a critical analysis of possible shortcomings or risks.

    Literatur

    • Nakamoto, S. (2008). Bitcoin: A peer-to-peer electronic cash system. 
    • Risius, M. & Spohrer, K. (2017). A Blockchain Research Framework. What We (don’t) Know, Where We Go from Here, and How We Will Get There. Business & Information Systems Engineering: Vol. 59, No. 6. Springer (pp. 385-409) 
    • Tapscott, D. & Tapscott, A. (2016). The Impact of the Blockchain Goes Beyond Financial Services. Harvard Business Review. Retrieved from https://hbr.org/2016/05/the-impact-of-the-blockchain-goes-beyond-financial-services.​​​​​​​
    • Wörner, D., Von Bomhard, T., Schreier, Y-P & Bilgeri, D. (2016). The bitcoin ecosystem: disruption beyond financial services? 24th European conference on information systems, Istanbul, Turkey
  • The Blockchain is a hyped technology. It’s most known as the technology underlying the Bitcoin and was first described by Satoshi Nakamoto in 2008 (Nakamoto, 2008). Since its first emergence, the Blockchain has grown strong in its popularity. Today, researchers believe the Blockchain not only has big impact on the financial sector (Tapscott & Tapscott). The Blockchain ecosystem has grown significantly over the last years and has increasingly be adapted to other areas of application (Wörner et al., 2016; Risius & Spohrer, 2017). 

    "Big Data" is often used as a collective term for digital technologies that are held responsible for a new era of digital communication and processing in technical terms and for a social upheaval in social terms. As a buzzword, the term is subject to continuous change; it is also often used to describe the complex of technologies that are used to collect and analyze these data volumes.

    The goal of this seminar paper is to find out, what capabilities the Blockchain has for Big Data. This includes a review of the existing literature as a necessary first step. Based on this, a classification and collection of possible potentials and use-cases should be developed. This also contains a critical analysis of possible shortcomings or risks.

    The purpose of this seminar thesis will be to give an overview of the different types of algorithmic bias and the various sources these types arise from. Furthermore, a short and non-technical overview of possible measures for mitigating algorithmic bias shall be given. In general, the thesis shall reflect a basic understanding of the principles behind machine learning algorithms, but no technical expertise regarding the working of these algorithms will be required. The research method for addressing the above-described topic shall be a review and analysis of existing literature.

    Literatur

    • Nakamoto, S. (2008). Bitcoin: A peer-to-peer electronic cash system. 
    • Risius, M. & Spohrer, K. (2017). A Blockchain Research Framework. What We (don’t) Know, Where We Go from Here, and How We Will Get There. Business & Information Systems Engineering: Vol. 59, No. 6. Springer (pp. 385-409) 
    • Tapscott, D. & Tapscott, A. (2016). The Impact of the Blockchain Goes Beyond Financial Services. Harvard Business Review. Retrieved from hbr.org/2016/05/the-impact-of-the-blockchain-goes-beyond-financial-services.
    • Wörner, D., Von Bomhard, T., Schreier, Y-P & Bilgeri, D. (2016). The bitcoin ecosystem: disruption beyond financial services? 24th European conference on information systems, Istanbul, Turkey

(Sprache: english) SITM-BA-4

Themenkomplex: Smart City

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Our environment, especially urban ones, is more and more characterized by digitality and the diverse use of sensors, software and ICTs. Projects often refer to a technological feasibility and the direct benefit through the use of a specific technology. Yet it rarely seems to be a stated goal that citizens themselves have an influence on which areas and needs are prioritized in the process. It is the task of a city to orient itself to its citizens and to guarantee their long-term security, or at least to ensure that their basic needs are met. This raises the question of what the current process of needs and expectations management looks like and what possibilities are used by city administrations or scientists to collect the necessary expressions. The task of this seminar paper could be to create a structured literature reviewto describe and classify existing expectation management in the urban environment.

    Literatur

    • Burmester, Michael; Mast, Marcus; Jäger, Kilian; Homans, Hendrik (2010): Valence method for formative evaluation of user experience. In: Kim Halskov (Hg.): Poceedings of the 8th ACM Conference on Designing Interactive Systems. DIS 2010 ; Aarhus, Denmark, 16 - 20 August 2010. the 8th ACM Conference. Aarhus, Denmark, 8/16/2010 - 8/20/2010. Association for Computing Machinery; Conference on Designing Interactive Systems; DIS. New York, NY: ACM, S. 364.
    • Cowley, Ben; Charles, Darryl; Black, Michaela; Hickey, Ray (2006): User-System-Experience Model for User Centered Design in Computer Games. In: Vincent P. Wade, Helen Ashman und Barry Smyth (Hg.): Adaptive Hypermedia and Adaptive Web-Based Systems. 4th International Conference, AH 2006, Dublin, Ireland, June 21-23, 2006. Proceedings. Berlin, Heidelberg, 2006. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg (Information Systems and Applications, incl. Internet/Web, and HCI), S. 419–424.
    • Engl, Stephan; Nacke, Lennart E. (2013): Contextual influences on mobile player experience – A game user experience model. In: Entertainment Computing 4 (1), S. 83–91. DOI: 10.1016/j.entcom.2012.06.001.
    • Gabbard, J. L.; Hix, D.; Swan, J. E. (1999): User-centered design and evaluation of virtual environments. In: IEEE Comput. Grap. Appl. 19 (6), S. 51–59. DOI: 10.1109/38.799740.
    • Halskov, Kim (Hg.) (2010): Poceedings of the 8th ACM Conference on Designing Interactive Systems. DIS 2010 ; Aarhus, Denmark, 16 - 20 August 2010. the 8th ACM Conference. Aarhus, Denmark, 8/16/2010 - 8/20/2010. Association for Computing Machinery; Conference on Designing Interactive Systems; DIS. New York, NY: ACM.
    • Han, Dai-In; tom Dieck, M. Claudia; Jung, Timothy (2018): User experience model for augmented reality applications in urban heritage tourism. In: Journal of Heritage Tourism 13 (1), S. 46–61. DOI: 10.1080/1743873X.2016.1251931.
    • Ping Zhang, Gisela M. von Dran (2001): User Expectations and Rankings of Quality Factors in Different Web Site Domains. In: International Journal of Electronic Commerce 6 (2), S. 9–33. DOI: 10.1080/10864415.2001.11044237.
    • Ryker, Randy; Nath, Ravinder; Henson, James (1997): Determinants of computer user expectations and their relationships with user satisfaction: An empirical study. In: Information Processing & Management 33 (4), S. 529–537. DOI: 10.1016/S0306-4573(97)00016-2.
    • Szajna, Bernadette; Scamell, Richard W. (1993): The Effects of Information System User Expectations on Their Performance and Perceptions. In: MIS Quarterly 17 (4), S. 493. DOI: 10.2307/249589.
    • Wade, Vincent P.; Ashman, Helen; Smyth, Barry (Hg.) (2006): Adaptive Hypermedia and Adaptive Web-Based Systems. 4th International Conference, AH 2006, Dublin, Ireland, June 21-23, 2006. Proceedings. Berlin, Heidelberg, 2006. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg (Information Systems and Applications, incl. Internet/Web, and HCI).
  • Urban areas are prone to fast and often unexpected change. At the same time, cities, or urban agglomerations, are becoming increasingly complex, more frequent, larger, and denser. This raises the question of what the current process of change management looks like in a world that is changing at an ever-faster pace. Connected with this is the observation of possibilities that are used by city administrations or project partners to manage change itself, its perception by affected groups of people, its likely long-term adoption, and the monitoring of associated risks or the introduction of metrics. The task of this seminar paper could be to create a structured literature review to describe and classify existing change management aspects in the urban environment and to delimit it towards classical IT- or IS-change management.

    Literatur

    • Nam, T., & Pardo, T. A. (2011, September). Smart city as urban innovation: Focusing on management, policy, and context. In Proceedings of the 5th international conference on theory and practice of electronic governance (pp. 185-194).
    • Hajduk, S. (2016). The concept of a smart city in urban management. Business, management and education, 14(1), 34-49.
    • Chamoso, P., González-Briones, A., De La Prieta, F., Venyagamoorthy, G. K., & Corchado, J. M. (2020). Smart city as a distributed platform: Toward a system for citizen-oriented management. Computer communications, 152, 323-332.
    • Stone, M., Knapper, J., Evans, G., & Aravopoulou, E. (2018). Information management in the smart city. The Bottom Line.
    • Fitzgerald, M. (2016). Data-driven city management: A close look at Amsterdam's smart city initiative. MIT sloan management review, 57(4).
    • Hornstein, H. A. (2015). The integration of project management and organizational change management is now a necessity. International Journal of Project Management, 33(2), 291-298.
    • Al-Haddad, S., & Kotnour, T. (2015). Integrating the organizational change literature: a model for successful change. Journal of organizational change management.
    • Coutard, O., & Rutherford, J. (Eds.). (2015). Beyond the networked city: Infrastructure reconfigurations and urban change in the North and South. Routledge.
    • Taylor, P. J., & Lang, R. E. (2004). The shock of the new: 100 concepts describing recent urban change. Environment and planning A, 36(6), 951-958.
    • Jupp, E. (2008). The feeling of participation: everyday spaces and urban change. Geoforum, 39(1), 331-343.
    • Davies, S. R., Selin, C., Gano, G., & Pereira, Â. G. (2012). Citizen engagement and urban change: Three case studies of material deliberation. Cities, 29(6), 351-357
  • More and more people are living in cities, which in turn means, that an increasing share of challenges humans face relate to the management, development, and adaption of urban areas. There are trends to increasingly use ICTs, especially regarding sensor-data, in urban contexts to make cities “smart”. Often, however, the selection of challenges addressed in urban areas seems arbitrary and not driven by consistent prioritization and inquiry. To tackle this, it might be necessary to find out more about the processes how higher-level challenges are discovered, communicated and prioritized by the public. The task of this seminar paper could be to create a structured literature review about the perception and prioritizing of urban challenges.

    Literatur

    • Nam, T., & Pardo, T. A. (2011, September). Smart city as urban innovation: Focusing on management, policy, and context. In Proceedings of the 5th international conference on theory and practice of electronic governance (pp. 185-194).
    • Law, K. H., & Lynch, J. P. (2019). Smart city: Technologies and challenges. IT Professional, 21(6), 46-51.
    • Van den Bergh, J., & Viaene, S. (2015, January). Key challenges for the smart city: Turning ambition into reality. In 2015 48th Hawaii International Conference on System Sciences (pp. 2385-2394). IEEE.
    • Čukušić, M., Jadrić, M., & Mijač, T. (2019). Identifying challenges and priorities for developing smart city initiatives and applications. Croatian Operational Research Review, 10(1), 117-129.
    • Charalabidis, Y., Alexopoulos, C., Vogiatzis, N., & Kolokotronis, D. E. (2019). A 360-degree model for prioritizing smart cities initiatives, with the participation of municipality officials, citizens and experts. In E-Participation in Smart Cities: Technologies and Models of Governance for Citizen Engagement (pp. 123-153). Springer, Cham.
    • Hajduk, S. (2016). The concept of a smart city in urban management. Business, management and education, 14(1), 34-49.
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    • Nam, K., Dutt, C. S., Chathoth, P., & Khan, M. S. (2019). Blockchain technology for smart city and smart tourism: latest trends and challenges. Asia Pacific Journal of Tourism Research, 1-15.
  • With the increasing demand for smart city (SC) solutions, thousands of SC initiatives (or programs) have been created across the world to coordinate and control collaboration of diverse stakeholders and for creating and realizing SC projects. In practice these SC initiatives go about achieving their goals in widely disparate ways, employ different means to control and coordinate their efforts, and do so to varying degrees of success. In research there is a significant lack of examination and understanding of the structures, organizational governance and (enterprise) architecture of SC initiatives, and in particular the various control and coordination mechanisms and their effectiveness. 

    To begin to address this lack of research this seminar thesis should collect data from practice about what types of coordination mechanisms are actually used in German SC initiatives. Specifically, the thesis should find information about SC initiatives' cooperation, e.g., which type of partner organizations are involved directly within the city and if (and how) the city is part of some wider SC network to cooperate with other cities. The data collection should consider at least 20 out of the German cities that have at least 100.000 citizens. The data should be analyzed for instance in terms of finding and quantifying patterns (e.g., "50% of the cities have formal cooperation with other smart city initiatives"). This analysis should also at least to some extent describe these cooperation mechanisms. The data can be gathered by examining public descriptions and documentation including official websites, digital strategies, policy documents, and white-papers from and about the cities

    Ultimately, the goal of this seminar thesis is thus to gain an initial overview of the types of cooperation forms used in practice in German smart cities.

    Literatur

    • Alawadhi, S., & Scholl, H. J. (2016). Smart Governance: A Cross-Case Analysis of Smart City Initiatives. In 2016 49th Hawaii International Conference on System Sciences (HICSS) (pp. 2953–2963). Koloa, HI, USA: IEEE. doi.org/10.1109/HICSS.2016.370
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(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-BA-1 , Betreuer: Barbara Schiller, M. Sc.

Themenkomplex: Smarte Produkte

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung sowie der technologischen Neu- und Weiterentwicklungen leistungsfähigerer und kostengünstigerer miniaturisierte Hardware sind smarte Produkte mittlerweile in nahezu allen Domänen, von der Heimautomatisierung (Smart Home, Ambient Intelligence), über den Energiesektor (Smart Energy, Smart Grid), den Agrarsektor (Smart Agriculture) bis hin zum Gesundheitsbereich (Smart Health, Ambient Assisted Living) zu finden. 

Dabei werden physische Produktlösungen um vernetzte Hard- und Softwarekomponenten (Sensoren, Aktoren, mobile Applikationen, künstliche Intelligenz) erweitert und ermöglichen es so den Unternehmen kontextsensitive Daten zu erfassen, auszuwerten und zielgerichtet zu nutzen. 

Dadurch bieten sie dem Nutzer sowohl einen physischen, als auch digitalen Service, der durch die Kombination mit anderen smarten Produkten und digitalen Angeboten durch die Anbieterseite im Rahmen eines Ökosystems beliebig erweitert werden kann. Zentraler Aspekte ist hierbei die Kooperation zwischen Unternehmen und Kunden basierend auf dem Fähigkeitsspektrum der smarten Produkte, um auf innovativem Wege miteinander zu interagieren und Mehrwerte für beide Seiten zu schaffen. Hierdurch haben smarte bzw. digitalisierten Produkte nicht nur direkten Einfluss auf den Wertschöpfungsprozess an sich, sondern beeinflussen den Wettbewerb selbst.

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Durch verschiedene Sensoren sammeln intelligente, digitalisierte Produkte zahlreiche Daten über ihre Umgebung und die jeweiligen Nutzer. Aus Entwicklerperspektive stellt sich dann die Frage, inwieweit diese Rohdaten weiterverarbeitet werden müssen oder direkt für den Nutzer einsehbar sind. Ebenso ist zu klären, welche Daten in welcher Menge wie dargestellt werden, um einen Informations- bzw. kognitiven Overload beim Nutzer zu verhindern.

    Ein mögliches Ziel der der Arbeit ist es daher Empfehlungen für die Darstellung von Informationen bei smarten Produkten anhand vorhandener Ansätze und Theorien zu entwickeln, die einen Information overload verhindern und die Frage beantworten, welche Daten, wann in ihrem Rohformat oder erst verarbeitet in welcher Form dem Nutzer zur Verfügung gestellt werden sollen. 

    Literatur

    • Chin J, Callaghan V, Allouch SB (2019) The Internet-of-Things: Reflections on the past, present and future from a user-centered and smart environment perspective. Journal of Ambient Intelligence and Smart Environments 11(1):45–69. doi:10.3233/AIS-180506
    • Shim JP, Sharda R, French AM, Syler RA, Patten KP (2020) The Internet of Things: Multi-faceted Research Perspectives. Communications of the Association for Information Systems 46:511–536. doi:10.17705/1CAIS.04621 
    • Valencia A, Mugge R, Schoormans JPL, Schifferstein HNJ (2014) Challenges in the design of smart product-service systems (PSSs): Experiences from practitioners. In: Proceedings of the 19th DMI: Academic Design Management Conference. Design Management in an Era of Disruption. 2-4 September 2014. 
  • Die internationale ISO 25000-Norm-Familie bietet einen Standard für die Software/System-, Daten und IT-Service-Qualität, sodass sie ein gemeinsames Begriffsverständnis ermöglicht und den multidimensionalen Charakter von Qualitätsmerkmalen aufzeigt. Ihre letzte inhaltliche Aktualisierung (Ausgabedatum) erfolgte dabei 2014. Unter Berücksichtigung der sich aktuell durchsetzenden Veränderungen hin zur Nutzung intelligenter, digitalisierter Produkte im Rahmen des Internet of Things bleibt zu prüfen, inwieweit der Standard hierfür geeignet ist.

    Ein mögliches Ziel dieser Arbeit besteht darin, in einer kritischen Reflektion Vor- und Nachteile des Standards in Bezug auf Digitalisierung/Internet of Things herauszuarbeiten und ggf. notwendige Verbesserungsvorschläge auszuarbeiten.

    Literatur

    • ISO/IEC 25000:2014(E) (2014) Systems and software engineering — Systems and software Quality Requirements and Evaluation (SQuaRE) — Guide to SQuaRE(25000:2014), Switzerland
    • Porter ME, Heppelmann JE (2015) How Smart, Connected Products Are Transforming Companies. Harvard Business Review 93(10):96–114
    • Püschel L, Roeglinger M, Schlott H (2016) What's in a Smart Thing? Development of a Multi-layer Taxonomy. In: ICIS 2016 PROCEEDINGS. aisel.aisnet.org/icis2016/DigitalInnovation/Presentations/6/ (Accessed 2017-12-12)

(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-BA-2 , Betreuer: Barbara Schiller, M. Sc.Dipl.-Wirt.-Inf. J. Peter M. Schuler

Themenkomplex: Digitalisierung in konkreten Domänen

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Smart Agriculture oder auch Smart Farming stellt im Vergleich zu anderen Anwendungsgebieten smarter Produkte einen eher neueren Bereich dar. Dabei unterstützt die automatisierte, intelligente Erfassung und Echtzeit-Verarbeitung verschiedenster Informationen im Bereich Ernte und Tierhaltung mittels digitalisierter, intelligenter Produkte die Landwirtschaftsbetriebe bei ihren täglichen Arbeitsprozessen. Inwieweit das potentielle Wachstum sich in diesem Bereich zukünftig entfalten kann, hängt dabei auch von den noch ungelösten Herausforderungen ab, die sich aufgrund des Einsatzes der neuartigen Produkte/Informationssysteme ergeben.

    Ein mögliches Ziel der Arbeit ist es daher, auf Basis einer Literaturrecherche die mannigfaltigen Herausforderungen der Domäne Smart Agriculture/Farming zusammenzuführen, anhand eines vorab definierten Schemas zu kategorisieren und ggf. zu bewerten oder erste Lösungsansätze aufzuzeigen. 

    Literatur

    • Braun A-T, Colangelo E, Steckel T (2018) Farming in the Era of Industrie 4.0. Procedia CIRP 72:979–984. doi:10.1016/j.procir.2018.03.176 
    • Gupta M, Abdelsalam M, Khorsandroo S, Mittal S (2020) Security and Privacy in Smart Farming: Challenges and Opportunities. IEEE Access 8:34564–34584. doi:10.1109/ACCESS.2020.2975142 
    • Porter ME, Heppelmann JE (2014) How Smart, Connected Products are Transforming Competition. Harvard Business Review 92(11):64–88
    • Vom Brocke J, Simons A, Niehaves B, Niehaves B, Riemer K, Plattfaut R, Cleven A (2009) Reconstructing the Giant: On the Importance of Rigour in Documenting the Literature Search Process. In: Newell S, Whitley E, Pouloudi N, Wareham J, Mathiassen L (Hrsg) Information systems in a globalising world : challenges, ethics and practices ; ECIS 2009, 17th European Conference on Information Systems, Verona, S 2206–2217. 
    • Webster J, Watson RT (2002) Analyzing the Past to Prepare for the Future: Writing a Literature Review. MIS Quarterly 26(2):xiii–xxiii.
  • Ambient Intelligence bzw. Ambient Computing ist eine Forschungsdomäne, die sich mit dem Einsatz smarter Produkte beschäftigt. Dabei handelt es sich im Vergleich zu anderen eher Technologie orientierten Domänen um einen Szenario- und humanzentrierten Ansatz, bei dem der Mensch, seine Bedürfnisse und soziale Situation in den Fokus rückt. Eine spezielle Ausprägung von Ambient Intelligence ist Ambient Assisted Living. Hierbei liegt der Fokus zumeist auf intelligenten Produkten und Services zur Verlängerung des selbstbestimmten Lebens der älteren Generation im eigenen Zuhause.

    Ein mögliches Ziel der Arbeit ist es, auf Basis einer Literaturrecherche die mannigfaltigen Herausforderungen der Domäne Ambient Intelligence (oder Ambient Assisted Living) zusammenzuführen, anhand eines vorab definierten Schemas zu kategorisieren und ggf. zu bewerten oder erste Lösungsansätze aufzuzeigen. 

    Literatur

    • Aarts E, Encarnação J (2006) Into Ambient Intelligence. In: Aarts E, Encarnação J (eds) True Visions. The Emergence of Ambient Intelligence. Springer-Verlag Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg, pp 1–16
    • Bick M, Kummer T-F (2010) Ambient Intelligence. Business & Information Systems Engineering 2(5):311–314. doi:10.1007/s12599-010-0117-5 
    • Streitz N (2017) Reconciling Humans and Technology: The Role of Ambient Intelligence. In: Braun A, Wichert R, Maña A (eds) Ambient Intelligence. AmI 2017. Springer International Publishing, Cham, pp 1–16. doi:10.1007/978-3-319-56997-0_1 
    • Vom Brocke J, Simons A, Niehaves B, Niehaves B, Riemer K, Plattfaut R, Cleven A (2009) Reconstructing the Giant: On the Importance of Rigour in Documenting the Literature Search Process. In: Newell S, Whitley E, Pouloudi N, Wareham J, Mathiassen L (Hrsg) Information systems in a globalising world : challenges, ethics and practices ; ECIS 2009, 17th European Conference on Information Systems, Verona, S 2206–2217. 
    • Webster J, Watson RT (2002) Analyzing the Past to Prepare for the Future: Writing a Literature Review. MIS Quarterly 26(2):xiii–xxiii.
  • Die fortschreitende Digitalisierung führt zu einer immer höheren Durchdringung von Privathaushalten mit smarten Produkten. Die Smart Home Systeme steuern dabei beispielsweise Licht, Heizung oder Rollos. Während historisch zunächst einfache Sensorik wie Bewegungsmelder als Schnittstelle genutzt wurden, sind daneben inzwischen Smartphone Applikationen oder Sprachassistenten Teil der Steuerung. Jedoch ist die geeignetste Schnittstelle für ein Informationssystem immer abhängig von Kontextfaktoren.

    Ein mögliches Ziel dieser Arbeit ist die Analyse und Bewertung von möglichen Schnittstellen zur Steuerung eines Smart Homes anhand von unterschiedlichen zu entwickelnden Szenarien. Diese Szenarien sollen nach Benutzer und Aktoren variieren.

    Literatur

    • Kühnel C, Westermann T, Hemmert F, Kratz S, Müller A, Möller S (2011) I'm home: Defining and evaluating a gesture set for smart-home control. International Journal of Human-Computer Studies 69(11):693–704. doi:10.1016/j.ijhcs.2011.04.005 
    • Ospan B, Khan N, Augusto J, Quinde M, Nurgaliyev K (15.08.18 - 17.08.18) Context Aware Virtual Assistant with Case-Based Conflict Resolution in Multi-User Smart Home Environment. In: 2018 International Conference on Computing and Network Communications (CoCoNet). 15.08.18 - 17.08.18, S 36–44. doi:10.1109/CoCoNet.2018.8476898 
    • Portet F, Vacher M, Golanski C, Roux C, Meillon B (2013) Design and evaluation of a smart home voice interface for the elderly: acceptability and objection aspects. Personal and Ubiquitous Computing 17(1):127–144. doi:10.1007/s00779-011-0470-5 
    • Risteska Stojkoska BL, Trivodaliev KV (2017) A review of Internet of Things for smart home: Challenges and solutions. Journal of Cleaner Production 140:1454–1464. doi:10.1016/j.jclepro.2016.10.006
  • Durch die zunehmende Weiterenwicklung von Augmented Reality sind AR-Lösungen nicht mehr nur kabelgebunden und mit schweren Helmen möglich, sondern finden sich in prototypischen AR-Brillen oder für viele Kunden noch einfacher zugänglich in speziellen Apps die die Kamerafunktion der vorhandenen Smartphones nutzen. Auch im stationären Einzelhandel hat AR das Potenzial zu einem Umsatzwachstum durch zusätzliche Digitalisierung zu führen.

    Ein mögliches Ziel dieser Arbeit ist die Analyse von vorhanden Konzepten zur Nutzung von AR im Einzelhandel. Dabei sollen sowohl die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten kategorisiert werden als auch ein Bewertungsverfahren für die Eignung vorgeschlagener Lösungen erstellt werden.

    Literatur

    • Cruz E, Orts-Escolano S, Gomez-Donoso F, Rizo C, Rangel JC, Mora H, Cazorla M (2019) An augmented reality application for improving shopping experience in large retail stores. Virtual Reality 23(3):281–291. doi:10.1007/s10055-018-0338-3 

(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-BA-3 , Betreuer:Dipl.-Wirt.-Inf. J. Peter M. Schuler

Themenkomplex: Diskriminierungsfreie IT

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Sowohl im betrieblichen wie im privaten Kontext sind IT-Systeme allgegenwärtig. Nichtsdestotrotz hat die Gestaltung von IT-Systemen Einfluss darauf wie Stakeholder, die von der Systemnutzung betroffen sind. Teils geht es soweit, dass es sich um Diskriminierung handelt. 

    Insbesondere bzgl. Sexismus und Rassismus werden immer wieder Systeme gefunden, die aufgrund ihrer Konzeption oder Nutzung Menschen benachteiligen, seien es Predictive-Policing-Systeme die in der Vergangenheit Afroamerikaner vermehrt zu Unrecht beschuldigten, Algorithmen für virtuelle Hintergründe bei Videokonferenzen die nur bei Personen mit weißer Hautfarbe funktionieren oder Algorithmen für das automatisierte Verwalten von Videokonferenzen mit mehreren gleichzeitig sprechenden Teilnehmern, die überdurchschnittlich häufig Frauen stummschalten.

    Ein mögliches Ziel dieser Arbeit wäre die Identifikation und Kategorisierung von Diskriminierungsszenarien und die Analyse der möglichen Folgen durch diese Form der Diskriminierung für Nutzer, Anbieter und Betroffene solcher IT-Lösungen.

    Literatur

    • Feine J, Gnewuch U, Morana S, Maedche A (2020) Gender Bias in Chatbot Design. In: Følstad A, Araujo T, Papadopoulos S, Law EL-C, et al. (Hrsg) Chatbot Research and Design. Springer International Publishing, Cham, S 79–93. doi:10.1007/978-3-030-39540-7_6 
    • Hong J-W, Williams D (2019) Racism, responsibility and autonomy in HCI: Testing perceptions of an AI agent. Computers in Human Behavior 100:79–84. doi:10.1016/j.chb.2019.06.012 
  • Sowohl im betrieblichen wie im privaten Kontext sind IT-Systeme allgegenwärtig. Nichtsdestotrotz hat die Gestaltung von IT-Systemen Einfluss darauf wie Stakeholder, die von der Systemnutzung betroffen sind. Teils geht es soweit, dass es sich um Diskriminierung handelt.

    Ein Beispiel wäre Diskriminierung im Rahmen einer Personendatenbank bei der die Felder „Geschlecht“ oder „Anrede“ nur zwei Ausprägungsmöglichkeiten haben und damit keine Möglichkeit bieten, eine nichtbinäre Geschlechtsidentität abzubilden. Dabei wird dieses Problem auch dadurch vergrößert, dass solche Daten häufig nur pauschalisiert erhoben werden ohne dass es im Kontext des IT-Systems eine konkrete Anforderung dazu gibt.

    Ein mögliches Ziel dieser Arbeit wäre sowohl die Identifikation von Gestaltungsempfehlungen oder Methoden, die geeignet sind bisher nicht beachtete Probleme zu identifizieren, als auch die Identifikation solcher, die konkret erkannten Problemen entgegenwirken.

    Literatur

    • Feine J, Gnewuch U, Morana S, Maedche A (2020) Gender Bias in Chatbot Design. In: Følstad A, Araujo T, Papadopoulos S, Law EL-C, et al. (Hrsg) Chatbot Research and Design. Springer International Publishing, Cham, S 79–93. doi:10.1007/978-3-030-39540-7_6 
    • Buchmüller S, Joost G, Bessing N, Stein S (2011) Bridging the gender and generation gap by ICT applying a participatory design process. Personal and Ubiquitous Computing 15(7):743–758. doi:10.1007/s00779-011-0388-y 
  • Die Gestaltung von mobilen Applikationen wird heutzutage durch Frameworks unterstützt. Für die vorherrschenden Plattformen Android und iOS bieten dabei die Hersteller selbst Entwicklungsumgebungen und -frameworks an, um Applikationen zu erstellen. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Frameworks, die die plattformunabhängige Entwicklung erlauben: Mit einer Konzeption soll die App sowohl für Android wie iOS generiert werden können.

    Während die Entwicklung dieser Apps hinreichend unterstützt wird, wird bei der Konzeption häufig nicht auf Benutzergruppen fokussiert, die visuelle Einschränkungen haben. Dabei dürfte aber gleichwohl naheliegend sein, dass es viele Potenziale in der Smartphone- und App-Benutzung gibt, auch für Menschen mit visuellen Einschränkungen, insb. auch mit stark eingeschränkter Sehfähigkeit oder Blindheit.

    Ein Ziel dieser Arbeit könnte sein zu identifizieren, wie die Anforderungen an eine möglichst barrierefreie mobile Applikation sind, etwa in Bezug auf Funktionalität, Inhalt und Darstellung. Darauf aufbauend könnte analysiert werden wie diese Anforderungen durch die bestehenden Frameworks unterstützt werden, wie Applikationen dynamisch auf die Anforderungen eines Benutzers, die beispielsweise im Betriebsystem konfiguriert sind, reagieren können oder welche Methodiken es gibt um die Anforderungen zu ermitteln.

    Literatur

    • Krainz E, Miesenberger K, Feiner J (2018) Can We Improve App Accessibility with Advanced Development Methods? In: Miesenberger K, Kouroupetroglou G (Hrsg) Computers Helping People with Special Needs. Springer International Publishing, Cham, S 64–70. doi:10.1007/978-3-319-94277-3_12 
    • Moon H, Cheon J, Lee J, Banda DR, Griffin-Shirley N, Ajuwon PM (2020) Factors influencing the intention of persons with visual impairment to adopt mobile applications based on the UTAUT model. Universal Access in the Information Society. doi:10.1007/s10209-020-00757-0 

(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-BA-4 , Betreuer:Dipl.-Wirt.-Inf. J. Peter M. Schuler

Themenkomplex: Gestaltung von IT-Systemen

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Durch die Digitalisierung sind immer mehr Bereiche des beruflichen Alltags und Privatlebens geprägt von umfangreicher IT-Nutzung. Insbesondere durch stetige Veränderungen der genutzten IT steigen auch die Anforderungen an die Nutzer. Der daraus resultierende Technologiestress variiert aufgrund unterschiedlicher Einflussfaktoren von Person zu Person, ist aber auch im betrieblichen Kontext vorhanden, bspw. durch die Idee der andauernden Erreichbarkeit oder der Komplexität der eingesetzten Systeme. Durch eine Reduktion des Technologiestresses wäre es mutmaßlich aber möglich, die Effizienz der Systemnutzung zu erhöhen.

    Ein mögliches Ziel der Arbeit wäre es, einen Überblick zu schaffen über Kategorien von Technologiestress, die es im Unternehmenskontext gibt, deren Einflussfaktoren zu ermitteln und geeignete Empfehlungen gegen diesen Technologiestress aufzuzeigen und zu bewerten, insbesondere im Kontext von Veränderungsprozessen.

    Literatur

    • Adam MTP, Gimpel H, Maedche A, Riedl R (2016) Design Blueprint for Stress-Sensitive Adaptive Enterprise Systems. Business & Information Systems Engineering (Online First). doi:10.1007/s12599-016-0451-3 
    • Tarafdar M, Tu Q, Ragu-Nathan B, Ragu-Nathan T (2007) The Impact of Technostress on Role Stress and Productivity. Journal of Management Information Systems 24(1):301–328. doi:10.2753/MIS0742-1222240109
    • Benzari A, Khedhaouria A, Torrès O (2020) The Rise of Technostress: A Literature Review from 1984 until. In: ECIS 2020 Proceedings: Liberty, Equality, and Fraternity in a Digitizing World. 2020-06-15 - 2020-16-17. aisel.aisnet.org/ecis2020_rp/140
    • Pflügner K, Mattke J, Maier C (2019) Who is Stressed by Using ICTs? A Qualitative Comparison Analysis with the Big Five Personality Traits to Understand Technostress. In: Ludwig T, Pipek V (Hrsg) WI2019 Proceedings: Human Practice. Digital Ecologies. Our Future. 2019-02-23 - 2019-02-27, S 1175–1189. wi2019.de/wp-content/uploads/Tagungsband_WI2019_reduziert.pdf (Abruf am 2020-09-30)
  • Durch die fortschreitende Digitalisierung wird die Durchdringung aller Lebensbereiche mit Informationssystemen weiter voranschreiten. Dadurch wird es auf der einen Seite notwendig das Systeme komfortabler, fehlerfreier und effizienter zu bedienen sind, um die anfallenden Aufgaben zielgerichtet zu unterstützen, auf der anderen Seite erwarten die Benutzer zunehmend ein höheres Maß an Gebrauchstauglichkeit, da Sie durch den privaten Kontext immer einfach nutzerbare Applikationen gewohnt sind. In diesem Kontext ist es notwendig Konzepte zur Erhöhung der Gebrauchstauglichkeit in die Softwareentwicklung aufzunehmen.

    Ein mögliches Ziel dieser Arbeit ist es Vorgehensmodelle für das Usability Engineering im Kontext von agilen Softwareentwicklungsmethoden für verschiedene Applikationstypen zu identifizieren und zu bewerten.

    Literatur

    • Sohaib O, Khan K (2010) Integrating usability engineering and agile software development: A literature review. In: 2010 International Conference On Computer Design and Applications. 25.06.10 - 27.06.10, V2-32-V2-38. doi:10.1109/ICCDA.2010.5540916 
  • Im Rahmen der Corona-Pandemie 2020 wird das Konzept der Corona-Warn-Apps genutzt: Eine App zeichnet Kontakte zu allen anderen App-Benutzern auf. Sollte ein App-Benutzer erkranken, kann dies gemeldet werden und alle relevanten Kontakte werden informiert. Im Vorlauf und im Nachgang zur Veröffentlichung der Corona-Warn-Apps in Deutschland und anderen Ländern haben viele Stakeholder Anforderungen und Bedenken aufgezeigt.

    Ein mögliches Ziel dieser Arbeit ist die Analyse bestehender Corona-Warn-Apps, deren Funktionsumfang und Gestaltungsentscheidungen, sowie Anforderungen von Stakeholdern an solche Apps. Dabei soll ein kontextualisiertes Bewertungsverfahren ermittelt werden, dass ermöglicht aufkommende Anforderungen zu evaluieren und Gestaltungsempfehlungen zu geben.

    Literatur

    • Ahmed N, Michelin RA, Xue W, Ruj S, Malaney R, Kanhere SS, Seneviratne A, Hu W, Janicke H, Jha SK (2020) A Survey of COVID-19 Contact Tracing Apps. IEEE Access 8:134577–134601. doi:10.1109/ACCESS.2020.3010226
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(Sprache: deutsch/englisch) SOFTEC-BA-5 , Betreuer:Dipl.-Wirt.-Inf. J. Peter M. Schuler

Themenkomplex: Forschung in der Wirtschaftsinformatik

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Die Wirtschaftsinformatik ist eine recht junge Disziplin, in der immer wieder über die Relevanz bestimmter Forschungsmethoden diskutiert wird. Insbesondere im Kontext der Übernahme von Methoden anderer Disziplinen im Gegensatz zur Entwicklung eigener Methoden und durch die Möglichkeit von konstruktionsorientierter vs. verhaltenswissenschaftlicher Forschung gerade auch im Hinblick auf die Schwesterdisziplin Information Systems Research sind die Relevanz ausgewählter Forschungsmethoden ein Thema.

    Ein mögliches Ziel der Arbeit wäre nachdem ein Überblick über konkrete Forschungsmethoden gegeben wird eine Bewertung dieser Methoden nach ihrer Nutzung innerhalb des Fachgebietes auf der einen Seite, sowie nach ihrem zeitlichen Aufwand und der benötigten Vorerfahrung auf der anderen Seite vorzunehmen, um schlussendlich ein Auswahlraster an Forschungsmethoden vorzustellen, dass Studierende für ihre erste wissenschaftliche Arbeit einsetzen können.

    Literatur

    • Frank U (2007) Ein Vorschlag zur Konfiguration von Forschungsmethoden in der Wirtschaftsinformatik. In: Lehner F, Zelewski S (Hrsg) Wissenschaftstheoretische Fundierung und wissenschaftliche Orientierung der Wirtschaftsinformatik. Gito, Berlin, S 156–185
    • March ST, Storey VC (2008) Design Sciene in the Information Systems Discipline. MIS Quarterly 32(4):725–730
    • Oates BJ (2006) Researching information systems and computing. Sage Publications, London, Thousand Oaks, Calif
    • Peffers K, Tuunanen T, Rothenberger MA, Chatterjee S (2007) A Design Science Research Methodology for Information Systems Research. Journal of Management Information Systems 24(3):45–77. doi:10.2753/MIS0742-1222240302 
    • Schauer C (2011) Die Wirtschaftsinformatik im internationalen Wettbewerb. Vergleich der Forschung im deutschsprachigen und nordamerikanischen Raum. Gabler
    • Schreiner M, Hess T, Benlian A (2015) Gestaltungsorientierter Kern oder Tendenz zur Empirie? Zur neueren methodischen Entwicklung der Wirtschaftsinformatik
  • Informationsmodelle im allgemeinen und Referenzinformationsmodell oder auch Referenzmodelle im speziellem, stellen ein zentrales Werkzeug zur Modellierung innerhalb der Disziplin der Wirtschaftsinformatik dar. Der Fokus liegt hierbei auf der Gestaltung von Informationssystemen im betrieblichen Kontext. Trotz der großen Verbreitung der Methodik und dessen Varianz an Modellarten, lässt sich innerhalb der Disziplin kein Konsens über den Begriff an sich finden. In den letzten Jahren lässt sich allerdings sowohl eine Tendenz zum wiederverwendungsorientierten Referenzmodellbegriffs also auch zur induktiven Modellierung feststellen.

    Ziel der Arbeit ist die definitorische Betrachtung des Terminus Referenzmodell im Kontext der Disziplin Wirtschaftsinformatik unter Berücksichtigung des aktuellen Stands der Forschung auf Basis einer Literaturanalyse.

    Literatur

    • Fettke P, Loos P (2002) Methoden zur Wiederverwendung von Referenzmodellen‐Übersicht und Taxonomie. Referenzmodellierung 2002, Multikonferenz Wirtschaftsinformatik
    • Fettke P (2006) State-of-the-Art des State-of-the-Art. WIRTSCHAFTSINFORMATIK 48(4):257. doi:10.1007/s11576-006-0057-3  
    • Fettke P (2014) Eine Methode zur induktiven Entwicklung von Referenzmodellen. In: Kundisch D, Suhl L, Beckmann L (Hrsg.) Tagungsband Multikonferenz Wirtschafsinformatik 2014. Universität Paderborn, Paderborn, S 1034–1047
    • Thomas O (2006) Das Referenzmodellverständnis in der Wirtschaftsinformatik: Historie, Literaturanalyse und Begriffsexplikation
    • Vom Brocke J, Simons A, Niehaves B, Niehaves B, Riemer K, Plattfaut R, Cleven A (2009) Reconstructing the Giant: On the Importance of Rigour in Documenting the Literature Search Process. In: Newell S, Whitley E, Pouloudi N, Wareham J, Mathiassen L (Hrsg) Information systems in a globalising world : challenges, ethics and practices ; ECIS 2009, 17th European Conference on Information Systems, Verona, S 2206–2217. 
    • Webster J, Watson RT (2002) Analyzing the Past to Prepare for the Future: Writing a Literature Review. MIS Quarterly 26(2):xiii–xxiii.
  • Reifegradmodelle ermöglichen die Bewertung, Verbesserung und das Benchmarking für eine Klasse von Objekten, indem sie Ebenen eines Reifepfades (Entwicklung von einem initialen Zustand zu einem fortgeschrittenem Zustand) ausgestalten. Sie stellen damit ein zentrales Werkzeug zur Modellierung innerhalb der Disziplin der Wirtschaftsinformatik dar. Trotz ihrer Verbreitung in der Praxis durch die berühmten Vertreter CMMI (Capability Maturity Model Integration) der ISACA oder SPICE (Software Process Improvement and Capability Determination) der ISO konstatierte die Forschung in der Vergangenheit verschiedene Kritikpunkte an der Reifegradmodellierung, wie z. B. die oft fehlende theoretische Fundierung. Daraus entstanden über die Jahre verschiedene Vorschläge, wie die Reifegradmodellierung verbessert werden kann, um diesen Kritikpunkten zu begegnen.

    Ziel der Arbeit ist daher den aktuellen Stand der Wirtschaftsinformatik-Forschung in Bezug auf die Reifegradmodellierung hinsichtlich vorab festgelegter Kriterien (z. B. Entwicklungsprozess) auf Basis einer Literaturanalyse abzubilden.

    Literatur

    • Becker J, Knackstedt R, Pöppelbuß J (2009) Entwicklung von Reifegradmodellen für das IT-Management - Vorgehensmodell und praktische Anwendung. WIRTSCHAFTSINFORMATIK 51(3):249–260. doi:10.1007/s11576-009-0167-9 
    • Fettke P (2006) State-of-the-Art des State-of-the-Art. WIRTSCHAFTSINFORMATIK 48(4):257. doi:10.1007/s11576-006-0057-3  
    • Pöppelbuß J, Röglinger M (2011) WHAT MAKES A USEFUL MATURITY MODEL? A FRAMEWORK OF GENERAL DESIGN PRINCIPLES FOR MATURITY MODELS AND ITS DEMONSTRATION IN BUSINESS PROCESS MANAGEMENT. In: ECIS 2011 Proceedings. June 9-11, 2011. aisel.aisnet.org/ecis2011/28
    • Vom Brocke J, Simons A, Niehaves B, Niehaves B, Riemer K, Plattfaut R, Cleven A (2009) Reconstructing the Giant: On the Importance of Rigour in Documenting the Literature Search Process. In: Newell S, Whitley E, Pouloudi N, Wareham J, Mathiassen L (Hrsg) Information systems in a globalising world : challenges, ethics and practices ; ECIS 2009, 17th European Conference on Information Systems, Verona, S 2206–2217. 
    • Webster J, Watson RT (2002) Analyzing the Past to Prepare for the Future: Writing a Literature Review. MIS Quarterly 26(2):xiii–xxiii.
    • Wendler R (2014) Reifegradmodelle: Anwendungspotenziale in der Betriebswirtschaftslehre. Der Betriebswirt 55(1):32–36. doi:10.3790/dbw.55.1.32

(Sprache: deutsch/englisch) UMO-BA-1

Themenkomplex: (Enterprise) Modeling and Blockchain Technology

Roughly speaking, blockchains are distributed, decentralized registers, storing information, in an append-only fashion and secured by using cryptographic mechanisms. After numerous successful applications, e.g., in the field of cryptocurrencies, possible applications of blockchains are now being evaluated within various innovative enterprise applications. This topic complex targets specifically the combination of blockchain technologies and (enterprise) modeling. On the one hand, the use of enterprise modeling techniques plays an important role for the design, analysis, and deployment of blockchain-based applications. On the other hand, blockchain technologies may, e.g., support exchange and processing of information contained in (enterprise) models.

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • This seminar topic focuses on the possible application of blockchain technology to support the field of (enterprise) modeling. Especially using blockchain technology to support exchange and processing of information contained in enterprise models, in the context of distributed workflows and various collaboration scenarios, has proved to be useful. The main aim of this seminar paper is to, based on the literature analysis, provide a critical analysis of the possible applications of the blockchain technology to support widely understood enterprise modeling, identify strengths and weaknesses, as well as formulate recommendations regarding further potential fields of application. 

    Literatur

    • López-Pintado O., García-Bañuelos L., Dumas M., Weber I. (2017) Caterpillar: A Blockchain-Based Business Process Management System. In: BPM Demo Track and BPM Dissertation Award. CEUR Workshop Proceedings. Vol. 1920. CEUR-WS.org 
    • Fill H.-G., Härer F. (2018) Knowledge blockchains: Applying blockchain technologies to enterprise modeling. In: Proceedings of the 51st Hawaii International Conference on System Sciences. University of Hawaii at Manoa, pp. 4045– 4054 
    • Härer F. (2018) Decentralized business process modeling and instance tracking secured by a blockchain. In: European Conference on Information Systems ECIS’2018. AIS 
    • Härer F., Fill H.-G. (2019b) Decentralized attestation of conceptual models using the Ethereum blockchain. In: 2019 IEEE 21st Conference on Business Informatics (CBI) Vol. 1. IEEE, pp. 104–113 
    • Mendling J., Weber I., Aalst W. V. D., Brocke J. V., Cabanillas C., Daniel F., Debois S., Ciccio C. D., Dumas M., Dustdar S., et al. (2018) Blockchains for business process management-challenges and opportunities. In: ACM Transactions on Management Information Systems (TMIS) 9(1), pp. 1–16 
  • The proposed seminar topic focuses on the question how (enterprise) modeling may support development of new and the analysis of existing blockchain-based applications. Here blockchains should be regarded as a technology, providing some added value to an enterprise (e.g., new business models); that is to be included in the existing stack of technologies in an enterprise. Thereby, it should be investigated how enterprise modeling/conceptual modeling may be used for the purpose of explaining the business and technological aspects of blockchains, for blockchain-oriented software development, or design and analysis of blockchain-based applications. The seminar paper should provide a critical analysis of existing undertakings and point to further possible scenarios.

    Literatur

    • Hans-Georg Fill, Peter Fettke, Stefanie Rinderle-Ma: Catchword: Blockchains and Enterprise Modeling. Enterp. Model. Inf. Syst. Archit. Int. J. Concept. Model. 15: 16:1-16:8 (2020)
    • Milani, F., Garcia-Banuelos, L., Filipova, S. and Markovska, M. (2021), "Modelling blockchain-based business processes: a comparative analysis of BPMN vs CMMN", Business Process Management Journal, https://doi.org/10.1108/BPMJ-06-2020-0263
    • Rocha H., Ducasse S. (2018) Preliminary Steps Towards Modeling Blockchain Oriented Software. In: International Workshop on Emerging Trends in Software Engineering for Blockchain. ACM/IEEE, pp. 52–57 
    • Pinna A., Tonelli R., Orru M., Marchesi M. (2018) A Petri Nets Model for Blockchain Analysis. In: The Computer Journal 61(9), pp. 1374–1388
    • Falazi G., Hahn M., Breitenbücher U., Leymann F. (2019) Modeling and execution of blockchain-aware business processes. In: Computer Science - R&D 34(2-3), pp. 105–116 

(Sprache: deutsch/englisch) UMO-BA-2

Themenkomplex: Reference Models

Reference models, being conceptual models created to provide so-called best practices, abstract away from one specific organization, and instead, focus on characteristics common to many organizations, within or across one or more industries and/or application domains. Although reference models come with several promises (e.g., fostering reuse and a shared domain understanding), the design and adoption of reference models face many challenges. This topic complex focuses on the current state of the art in selected domains as well as possible ways to design reference models.

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • The main aim of this seminar paper is to critically discuss the state of the art in design and adoption of reference models in an agreed-up domain, selected by a student, e.g., ecommerce, smart grid, IT service management, e-learning. The analysis of reference models should be based on a framework designed by a student and consisting of criteria such as, among others, goals and supported use cases, used modeling languages, model’s size, known evaluations and applications, quality-related aspects. Finally, similarities and differences between the selected reference models should be described, and open research questions should be pointed.

    Literatur

    • Thomas, O.: Understanding the term reference model in information systems research: history, literature analysis and explanation. In: Bussler, C.J., Haller, A. (eds.) BPM 2005. LNCS, vol. 3812, pp. 484–496. Springer, Heidelberg (2006).
    • Schütte R. (2019) Reference Models for Standard Software—Scientific Myth Instead of Practical Reality?. In: Bergener K., Räckers M., Stein A. (eds) The Art of Structuring. Springer, Cham. doi.org/10.1007/978-3-030-06234-7_12
    • Frank, U., Strecker, S.: Open reference models-community-driven collaboration to promote development and dissemination of reference models. EMISA 2(2) (2007) 
    • Fettke, P., Loos, P.: Perspectives on reference modeling. In Fettke, P., Loos, P., eds.: Reference Modeling for Business Systems Analysis. (2007) 1–21 
  • The inductive strategy for reference model design derives reference models by generalizing individual (enterprise) models. Although it is an active research topic, its practical adoption faces numerous challenges. The main aim of this seminar paper is to investigate the state of the art in the field of inductive creation of reference models. To this aim the existing approaches should be identified, analyzed using a set of defined criteria, and critically assessed. In addition, potential and open challenges, as well as pre-requisites for application, should be identified and described. 

    Literatur

    • Rehse, J.-R., Hake, P., Fettke, P., Loos, P.: Inductive reference model development: recent results and current challenges. In: Mayr, H.C., Pinzger, M. (eds.) INFORMATIK 2016, 26–30 September 2016, Klagenfurt, Austria, vol. P-259. GI, Bonn (2016)
    • Thomas, O.: Understanding the term reference model in information systems research: history, literature analysis and explanation. In: Bussler, C.J., Haller, A. (eds.) BPM 2005. LNCS, vol. 3812, pp. 484–496. Springer, Heidelberg (2006).
    • Rehse, J.R., Fettke, P.: Towards situational reference model mining - main idea, procedure model & case study. In: Leimeister, J.M., Brenner, W. (eds.) Proceedings der 13. Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik (WI2017), pp. 271–285. St. Gallen (2017)
    • Timm F., Klohs K., Sandkuhl K. (2018) Application of Inductive Reference Modeling Approaches to Enterprise Architecture Models. In: Abramowicz W., Paschke A. (eds) Business Information Systems. BIS 2018. Lecture Notes in Business Information Processing, vol 320. Springer, Cham.
    • Jana-Rebecca Rehse, Peter Fettke, and Peter Loos. 2017. A graph-theoretic method for the inductive development of reference process models. Softw. Syst. Model. 16, 3 (July 2017), 833–873. DOI:https://doi.org/10.1007/s10270-015-0490-0

(Sprache: deutsch/englisch) UMO-BA-3

Themenkomplex: Explainable AI

Seit Beginn der Forschungen im Bereich Machine Learning und Explainable AI spielt das Thema der Erklärbarkeit eine große Rolle, so dass sich eigene Communities rund um Schlagworte wie Explainable AI (kurz: XAI) oder Fairness, Accountability and Transparency in Machine Learning (kurz: FATML) gebildet haben. Auch für die Wirtschaftsinformatik spielt dieses Thema eine herausragende Rolle, ist der Disziplin doch daran gelegen den Einsatz von Informationstechnologie in Organisationen zu fördern, deren Teilnehmer aber ohne bestimmte Erklärungsmechanismen den Einsatz dieser Technologieklasse aus guten Gründen scheuen. Seminaristen in diesem Themenkomplex werden das Feld der Erklärungsansätze der künstlichen Intelligenz etwas systematisch betrachten, indem sie auf spezifische Klassen künstlicher Neuronaler Netze (kurz: kNN) schauen, die jeweils mit eigenen Herausforderungen einhergehen, so dass neben allgemeinsten Ansätzen zur Förderung der Erklärbarkeit von IT (bspw. Pseudocode und Workshops) und allgemeineren Ansätzen der XAI (bspw. LIME) auch spezifische Ansätze betrachtet werden, welche durch verschiedene Forscher entwickelt und vorgeschlagen wurden.

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Bei Convolutional Neural Networks (kurz: CNN) handelt es sich um eine Klasse künstlicher Neuronaler Netze, die hauptsächlich zur Verarbeitung von Bild- und Audiodateien eingesetzt werden. Ihre Besonderheit liegt dabei u.a. in der Umsetzung neuropsychologischer Erkenntnisse, wonach Neuronen unterschieden werden können in solche die nur ein kleines Wahrnehmungsfeld verarbeiten und solche, die auf komplexere Reize reagieren. Aus der informationstechnischen Umsetzung dieser Erkenntnisse ergeben sich spezielle Strukturen innerhalb der CNNs wie einem Kodierungsblock und einem Prädikationsblock. Während diese Differenzierung u.a. die Effizienz des Netzwerks erhöht, steigert sie andererseits jedoch auch dessen Komplexität, was die ohnehin schon schwierige Nachvollziehbarkeit von Ergebnissen künstlicher Neuronaler Netze erschwert, so dass zahlreiche Ansätze vorgeschlagen wurden um die Erklärbarkeit von CNN zu verbessern. Mit dieser Seminararbeit werden Sie gebeten ausgewählte Beiträge aus dem Bereich der XAI hinsichtlich ihres Beitrags zur Erklärbarkeit beim Einsatz von CNN in Organisationen zu bewerten. Zu diesem Zweck beschreiben Sie wesentliche Ideen der CNNs und daraus resultierende spezifische Herausforderungen hinsichtlich ihrer Erklärbarkeit. Die spezifischen Herausforderungen können Sie um weitere Anforderungen zur Erklärbarkeit an Ansätze der KI beim Einsatz in Organisationen ergänzen. Neben Anforderungen verschiedener Stakeholder (Nutzer, Betroffener, Data Scientist, Programmierer, Betreiber; siehe u.a. Weller 2019) können Sie dazu auch rechtliche Anforderungen berücksichtigen, wie sie sich u.a. aus der DSGVO ergeben (u.a. Goodman und Flaxman 2017). Sämtliche Anforderungen überführen Sie in einen Bewertungsrahmen der dann auf ausgewählte Ansätze der Explainable AI übertragen werden. Im Ergebnis können Sie auf diese Weise zumindest vor dem Hintergrund der von Ihnen ausgewählten Ansätze beurteilen und der Anforderungen an Erklärbarkeit bewerten, in wie weit Erklärbarkeit von CNNs für den Einsatz in Organisationen gewährleistet ist und wo es weiterer Forschung bedarf.

    Literatur

    • Bauer, K., Hinz, O., van der Aalst, W., & Weinhardt, C. (2021). Expl (AI) n It to Me–Explainable AI and Information Systems Research.
    • Burrell, J. (2016). How the machine ‘thinks’: Understanding opacity in machine learning algorithms. Big Data & Society, 3(1), 2053951715622512.
    • Frank, Ulrich (1999): Evaluation von Artefakten in der Wirtschaftsinformatik. In Lutz J. Heinrich, Irene Häntschel (Eds.): Evaluation und Evaluationsforschung in der Wirtschaftsinformatik: Walter de Gruyter GmbH & Co KG, pp. 35–48.
    • Goodman, B., & Flaxman, S. (2017). European Union regulations on algorithmic decision-making and a “right to explanation”. AI magazine, 38(3), 50-57.
    • Guidotti, R., Monreale, A., Ruggieri, S., Turini, F., Giannotti, F., & Pedreschi, D. (2018). A survey of methods for explaining black box models. ACM computing surveys (CSUR), 51(5), 1-42.
    • Hansen, L. K., & Rieger, L. (2019). Interpretability in intelligent systems–a new concept?. In Explainable AI: Interpreting, Explaining and Visualizing Deep Learning (pp. 41-49). Springer, Cham.
    • Samek, W., Montavon, G., Vedaldi, A., Hansen, L. K., & Müller, K. R. (Eds.). (2019). Explainable AI: interpreting, explaining and visualizing deep learning (Vol. 11700). Springer Nature.
    • Selvaraju, R. R., Cogswell, M., Das, A., Vedantam, R., Parikh, D., & Batra, D. (2017). Grad-cam: Visual explanations from deep networks via gradient-based localization. In Proceedings of the IEEE international conference on computer vision (pp. 618-626).
    • Schwaiger, R., & Steinwendner, J. (2020). Neuronale Netze programmieren mit Python. Rheinwerk Computing. Kapitel 7
    • Weller, A. (2019). Transparency: motivations and challenges. In Explainable AI: Interpreting, Explaining and Visualizing Deep Learning (pp. 23-40). Springer, Cham.
  • Bei Support Vector Machines (kurz: SVM) handelt es sich um einen Ansatz des maschinellen Lernens, der hauptsächlich zur Klassifikation eingesetzt wird. Seine Besonderheit liegt dabei u.a. in der Möglichkeit der nicht-linearen Klassifizierung die durch den sogenannten Kernel-Trick (kurz: Erweiterung des Objektbereichs um nicht-lineare Trennflächen) ermöglicht wird. Aufgrund der möglichen Komplexität wird es bei SVMs jedoch schwierig die Gründe für Anomalien zu rekonstruieren, wie es bspw. im Anwendungsfall der Intrusion Detection notwendig ist. Mit dieser Seminararbeit werden Sie gebeten ausgewählte Beiträge aus dem Bereich der XAI hinsichtlich ihres Beitrags zur Erklärbarkeit beim Einsatz von SVM in Organisationen zu bewerten. Zu diesem Zweck beschreiben Sie wesentliche Ideen der SVM und daraus resultierende spezifische Herausforderungen hinsichtlich ihrer Erklärbarkeit. Die spezifischen Herausforderungen können Sie um weitere Anforderungen zur Erklärbarkeit an Ansätze der KI beim Einsatz in Organisationen ergänzen. Neben Anforderungen verschiedener Stakeholder (Nutzer, Betroffener, Data Scientist, Programmierer, Betreiber; siehe u.a. Weller 2019) können Sie dazu auch rechtliche Anforderungen berücksichtigen, wie sie sich u.a. aus der DSGVO ergeben (u.a. Goodman und Flaxman 2017). Sämtliche Anforderungen überführen Sie in einen Bewertungsrahmen der dann auf ausgewählte Ansätze der Explainable AI übertragen werden. Im Ergebnis können Sie auf diese Weise zumindest vor dem Hintergrund der von Ihnen ausgewählten Ansätze beurteilen und der Anforderungen an Erklärbarkeit bewerten, in wie weit Erklärbarkeit von SVMs für den Einsatz in Organisationen gewährleistet ist und wo es weiterer Forschung bedarf.

    Literatur

    • Bauer, K., Hinz, O., van der Aalst, W., & Weinhardt, C. (2021). Expl (AI) n It to Me–Explainable AI and Information Systems Research.
    • Boser, B. E., Guyon, I. M., & Vapnik, V. N. (1992, July). A training algorithm for optimal margin classifiers. In Proceedings of the fifth annual workshop on Computational learning theory (pp. 144-152).
    • Burrell, J. (2016). How the machine ‘thinks’: Understanding opacity in machine learning algorithms. Big Data & Society, 3(1), 2053951715622512.
    • Frank, Ulrich (1999): Evaluation von Artefakten in der Wirtschaftsinformatik. In Lutz J. Heinrich, Irene Häntschel (Eds.): Evaluation und Evaluationsforschung in der Wirtschaftsinformatik: Walter de Gruyter GmbH & Co KG, pp. 35–48.
    • Guidotti, R., Monreale, A., Ruggieri, S., Turini, F., Giannotti, F., & Pedreschi, D. (2018). A survey of methods for explaining black box models. ACM computing surveys (CSUR), 51(5), 1-42.
    • Hansen, L. K., & Rieger, L. (2019). Interpretability in intelligent systems–a new concept?. In Explainable AI: Interpreting, Explaining and Visualizing Deep Learning (pp. 41-49). Springer, Cham.
    • Kauffmann, J., Müller, K. R., & Montavon, G. (2020). Towards explaining anomalies: a deep Taylor decomposition of one-class models. Pattern Recognition, 101, 107198.
    • Samek, W., Montavon, G., Vedaldi, A., Hansen, L. K., & Müller, K. R. (Eds.). (2019). Explainable AI: interpreting, explaining and visualizing deep learning (Vol. 11700). Springer Nature.
    • Van Belle, V., Van Calster, B., Van Huffel, S., Suykens, J. A., & Lisboa, P. (2016). Explaining support vector machines: a color based nomogram. PloS one, 11(10), e0164568.
    • Hamel, L. (2006, September). Visualization of support vector machines with unsupervised learning. In 2006 IEEE Symposium on Computational Intelligence and Bioinformatics and Computational Biology (pp. 1-8). IEEE.
    • Weller, A. (2019). Transparency: motivations and challenges. In Explainable AI: Interpreting, Explaining and Visualizing Deep Learning (pp. 23-40). Springer, Cham.
  • Bei Recurrent Neural Networks (kurz: RNN) handelt es sich um eine Klasse künstlicher Neuronaler Netze, die hauptsächlich zur Spracherkennung und maschinellen Übersetzung eingesetzt werden und zu deren Umsetzung bspw. Long short-term memory (LSTM) genutzt werden können. Ihre Besonderheit liegt dabei u.a. in der Rückkopplung von Neuronen einer Schicht zu Neuronen derselben oder vorhergehenden Schicht. [m1] Diese Rückführung erhöht jedoch die Komplexität erheblich, was die ohnehin schon schwierige Nachvollziehbarkeit von Ergebnissen künstlicher Neuronaler Netze erschwert, so dass zahlreiche Ansätze vorgeschlagen wurden um die Erklärbarkeit von RNN und LSTM zu verbessern. Mit dieser Seminararbeit werden Sie gebeten ausgewählte Beiträge aus dem Bereich der XAI hinsichtlich ihres Beitrags zur Erklärbarkeit beim Einsatz von RNN in Organisationen zu bewerten. Zu diesem Zweck beschreiben Sie wesentliche Ideen der RNNs und daraus resultierende spezifische Herausforderungen hinsichtlich ihrer Erklärbarkeit. Die spezifischen Herausforderungen können Sie um weitere Anforderungen zur Erklärbarkeit an Ansätze der KI beim Einsatz in Organisationen ergänzen. Neben Anforderungen verschiedener Stakeholder (Nutzer, Betroffener, Data Scientist, Programmierer, Betreiber; siehe u.a. Weller 2019) können Sie dazu auch rechtliche Anforderungen berücksichtigen, wie sie sich u.a. aus der DSGVO ergeben (u.a. Goodman und Flaxman 2017). Sämtliche Anforderungen überführen Sie in einen Bewertungsrahmen der dann auf ausgewählte Ansätze der Explainable AI übertragen werden. Im Ergebnis können Sie auf diese Weise zumindest vor dem Hintergrund der von Ihnen ausgewählten Ansätze beurteilen und der Anforderungen an Erklärbarkeit bewerten, in wie weit Erklärbarkeit von RNNs für den Einsatz in Organisationen gewährleistet ist und wo es weiterer Forschung bedarf.

    Literatur

    • Arras, L., Montavon, G., Müller, K. R., & Samek, W. (2017). Explaining recurrent neural network predictions in sentiment analysis. arXiv preprint arXiv:1706.07206 
    • Arras, L., Arjona-Medina, J., Widrich, M., Montavon, G., Gillhofer, M., Müller, K. R., ... & Samek, W. (2019). Explaining and interpreting LSTMs. In Explainable ai: Interpreting, explaining and visualizing deep learning (pp. 211-238). Springer, Cham.
    • Bauer, K., Hinz, O., van der Aalst, W., & Weinhardt, C. (2021). Expl (AI) n It to Me–Explainable AI and Information Systems Research.
    • Burrell, J. (2016). How the machine ‘thinks’: Understanding opacity in machine learning algorithms. Big Data & Society, 3(1), 2053951715622512.
    • Frank, Ulrich (1999): Evaluation von Artefakten in der Wirtschaftsinformatik. In Lutz J. Heinrich, Irene Häntschel (Eds.): Evaluation und Evaluationsforschung in der Wirtschaftsinformatik: Walter de Gruyter GmbH & Co KG, pp. 35–48.
    • Goodfellow, I., Bengio, Y., Courville, A., & Bengio, Y. (2018). Deep learning Cambridge: MIT press. Kapitel II, 10
    • Goodman, B., & Flaxman, S. (2017). European Union regulations on algorithmic decision-making and a “right to explanation”. AI magazine, 38(3), 50-57.
    • Guidotti, R., Monreale, A., Ruggieri, S., Turini, F., Giannotti, F., & Pedreschi, D. (2018). A survey of methods for explaining black box models. ACM computing surveys (CSUR), 51(5), 1-42.
    • Hansen, L. K., & Rieger, L. (2019). Interpretability in intelligent systems–a new concept?. In Explainable AI: Interpreting, Explaining and Visualizing Deep Learning (pp. 41-49). Springer, Cham.
    • Nicholson, C.,Gibson, A.: A Beginner’s Guide to Reurrent Networks and LSTMs
    • Samek, W., Arras, L., Osman, A., Montavon, G., & Müller, K. R. Explaining the Decisions of Convolutional and Recurrent Neural Networks.
    • Weller, A. (2019). Transparency: motivations and challenges. In Explainable AI: Interpreting, Explaining and Visualizing Deep Learning (pp. 23-40). Springer, Cham.
  • Der Einsatz von Verfahren der künstlichen Intelligenz geht häufig mit der Problematik der fehlenden Nachvollziehbarkeit des Zustandekommens der Ergebnisse dieser Verfahren einher. Um diesem Umstand zu begegnen, wurden und werden im Forschungsbereich Explainable Artificial Intelligence (kurz XAI) zahlreiche Ansätze entwickelt, die der Verbesserung der Erklärbarkeit, Interpretierbarkeit oder Transparenz dienen. Diese für den Forschungsbereich zentralen Begriffe werden dabei selten in differenzierter Weise genutzt, so dass nur selten Bezüge oder Vergleiche hergestellt werden können. Dieser Umstand wurde innerhalb des Forschungsbereichs bereits erkannt, so dass erste Diskussionen über diese grundlegenden Begriffe beginnen haben. Mit dieser Seminararbeit werden Sie gebeten diese drei für den Forschungsbereich der XAI zentralen Begriffe zu vergleichen und abzugrenzen. Idealerweise enthalten die von Ihnen erarbeiteten Vorschläge Bezüge zu Konzepten der AI und / oder XAI. Im Anschluss verwenden Sie die von Ihnen erarbeiteten Vorschläge, um ausgewählte Ansätze der XAI Forschung einzuordnen und ggf. mögliche Bezüge zwischen Ansätzen aufzuzeigen.

    Literatur

    • Gilpin, L. H., Bau, D., Yuan, B. Z., Bajwa, A., Specter, M., & Kagal, L. (2018, October). Explaining explanations: An overview of interpretability of machine learning. In 2018 IEEE 5th International Conference on data science and advanced analytics (DSAA) (pp. 80-89). IEEE.
    • Lipton, Z. C. (2015). The myth of model interpretability. Accessed March27.
    • Tomsett, R., Braines, D., Harborne, D., Preece, A., & Chakraborty, S. (2018). Interpretable to whom? A role-based model for analyzing interpretable machine learning systems. arXiv preprint arXiv:1806.07552 .

(Sprache: deutsch/englisch) UMO-BA-4

Themenkomplex: Linguistics in Information Systems

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • An important task of Information Systems is to support workers in an organization in their coordination through communication and information sharing (Umapathy, 2007). Such a focus on the coordinative aspect of communication is provided by the Language Action Perspective (LAP) on Information Systems (Umapathy, 2007; Winograd, 1987). Developed by Winograd and Flores (1986), the LAP provides a collection of ideas, principles and guidelines that center around the notion of communication as action (Umapathy, 2007). This means that, as opposed to conventional approaches to IS development and analysis, for LAP it is central to express what people *do* during communication with the IS (Schoop 2001). For example, when we want to express how a customer orders a product at an (online) store, using the LAP the focus lies on “sending” the order by the customer, and “acknowledging” the receipt of the order by the online store. The focus would not so much be on expressing what the content of the messages “order” and “acknowledgement” actually is (which would be stressed by conventional IS development and analysis approaches).

    Since its inception, the LAP has been used as a basis for several IS development and analysis methods, such as business modeling, criteria for user interface design (Ågerfalk et al, 2006), or web service monitoring (Robinson, 2011). Yet, it seems that in recent years, in terms of IS development and analysis less attention is paid to LAP. One point of note, here, could be the criticism against LAP that has been raised (cf. e.g., Umapathy, 2007; Ågerfalk et al, 2006).

    The purpose of this Seminararbeit is to analyze the core ideas behind the LAP. Then, you critically analyze how two/three approaches that build on LAP incorporate its core ideas. Finally, you summarize the criticism on LAP and on the basis of this formulate an outlook on the extent to which LAP can be used for IS development and analysis going forward.

    Literatur

    • Winograd, T., Flores, F., & Flores, F. F. (1986). Understanding computers and cognition: A new foundation for design. Intellect Books.
    • Winograd, T. (1987). A language/action perspective on the design of cooperative work. Human–Computer Interaction3(1), 3-30.
    • Schoop, M. (2001). An introduction to the language-action perspective. Acm Siggroup Bulletin22(2), 3-8.
    • Umapathy, K. (2012). The Language-Action Approach: Information Systems Supporting Social Actions. In Information Systems Theory (pp. 59-70). Springer, New York, NY.
    • Ågerfalk, P. J., Goldkuhl, G., Fitzgerald, B., & Bannon, L. (2006). Reflecting on action in language, organisations and information systems. European Journal of Information Systems, 15(1), 4-8
    • Robinson, W. N., & Purao, S. (2011). Monitoring service systems from a language-action perspective. IEEE Transactions on Services Computing4(1), 17-30.
  • The concepts that we use to describe information systems determine to a large extent how we develop, interact with, and manage them (Walsham, 1991; Oates, 2007). Conceptual metaphor provides us with a promising instrument to study the concepts used to describe information systems. The key tenet of conceptual metaphor, a theoretical lens from cognitive linguistics, is that one understands the features of concept A, which resides in the target domain, in terms of the features of another concept B, which falls in the source domain (Lakoff, 2008).  By positioning our understanding of concepts in term of such domain mappings, conceptual metaphor provides us with a powerful tool to study what is emphasized, but also what is being hidden, in describing a certain phenomenon. For example, if (cf. Walsham, 1991) we view an information system as a “political” system,  we can question the “rationality” of the  goals standing behind an information systems development project, which at first glance may sound reasonable but may actually be motivated by the interests of a specific group of stakeholders.

    The objective of this seminar thesis is twofold. First, you gather theoretical foundations on conceptual metaphor, on the one hand, and knowledge management on the other. Then, on the basis of extant literature, by using conceptual metaphor you analyze key metaphors used to describe information systems and information systems development. As a final step you point out the limitations of using conceptual metaphor as an analysis instrument, in particular by comparing it to conceptual blending, which is positioned as a theory complimenting the ideas behind conceptual metaphor (Evans and Green, 2006, p. 401). 

    Literatur

    • Lakoff, G., & Johnson, M. (2008). Metaphors we live by. University of Chicago press.
    • Evans, V., Green, M. (2006). Cognitive linguistics –an introduction. Edinburgh University Press.
    • Walsham, Geoff. "Organizational metaphors and information systems research." European Journal of Information Systems1.2 (1991): 83-94.
    • Oates, Briony June, and Brian Fitzgerald. "Multi‐metaphor method: organizational metaphors in information systems development." Information Systems Journal 17.4 (2007): 421-449.
    • Morgan, G. (1997). “Images of organization”; 2nd. Edition, Thousand Oaks, Calif.
    • Fauconnier, G., & Turner, M. (2008). The way we think: Conceptual blending and the mind's hidden complexities. Basic Books.

(Sprache: deutsch/englisch) UMO-BA-5

Themenkomplex: Konzeptuelle Modellierung

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Die Entwicklung von Informationssystemen empfiehlt den Entwurf konzeptueller Modelle. Die dazu erforderlichen Modellierungssprachen dienen der Strukturierung der jeweiligen Domäne und gleichzeitig der Abbildung auf Implementierungskonstrukte. Während „general-purpose modelling languages“ (GPML) wie die UML dazu nur generische Konzepte anbieten, rekonstruieren domänenspezifische Modellierungssprachen (DSML) Begriffe der jeweiligen Anwendungsdomäne. Sie leisten dadurch einen Beitrag zur Produktivität von Modellierern wie auch zur Integrität von Modellen. In dieser Seminararbeit soll die Besonderheiten von DSML im Vergleich zu GMPL erarbeitet werden. Dazu gehören auch die Besonderheiten der Transformation von Modellen zu Code sowie die Herausforderungen, die mit der Entwicklung von DSML verbunden sind.

    Literatur

    • Frank, U. (2013). Domain-Specific Modeling Languages - Requirements Analysis and Design Guidelines. In Iris Reinhartz-Berger, Aron Sturm, Tony Clark, Yair Wand, Sholom Cohen, & Jorn Bettin (Eds.), Domain Engineering: Product Lines, Conceptual Models, and Languages (pp. 133–157). Springer
    • Frank, U. (2013). Multi-Perspective Enterprise Modeling: Foundational Concepts, Prospects and Future Research Challenges. Software and Systems Modeling
    • Kelly, S., & Tolvanen, J.P. (2008). Domain-specific modeling: Enabling full code generation. Hoboken, N.J: Wiley-Interscience; IEEE Computer Society
  • Mit der zunehmenden Digitalisierung von Organisationen ist das Management von IT-Infrastrukturen mit einer weiter wachsenden Komplexität konfrontiert. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass IT-Infrastrukturen nicht isoliert betrachtet werden sollten, sondern zusammen mit den Aufgaben und Prozessen, die sie unterstützen sollen. Die Handhabung dieser Komplexität empfiehlt den Einsatz von Modellen. Archimate gehört zu den prominentesten Sprachen zur Modellierung sog. Unternehmensarchitekturen, die neben IT-Infrastrukturen auch Teile des Handlungssystems abbilden. In dieser Seminararbeit sind zunächst wichtige Aufgaben der Verwaltung von IT-Infrastrukturen im Kontext des IT-Management zu beschreiben, um daraus Anforderungen an Modelle von IT-Infrastrukturen abzuleiten. Auf dieser Grundlage erfolgt eine Beschreibung und kritische Bewertung von Archimate.

    Literatur

    • Open Group. (2017). ArchiMate® 3.0.1 Specification (1st ed.). Zaltbommel: Van Haren Publishing. 
    • Kirchner, L. (2008). Eine Methode zur Unterstützung des IT-Managements im Rahmen der Unternehmensmodellierung. Berlin: Logos.
    • Wierda, G. (2017). Mastering ArchiMate: A serious introduction to the ArchiMate®: enterprise architecture modeling language version 3.0.1 (Edition III. TC1).

(Sprache: deutsch/englisch) UMO-BA-6

Themenkomplex: Quo Vadis IS Research?

Liste der möglichen konkreten Themen:

  • Um der Volatilität klassischer Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum zu begegnen, wurden in jüngerer Zeit Kryptowährungen vorgeschlagen, deren Wertentwicklung an andere Anlageformen wie seltenen Metallen oder den Wert von Fiatgeld gebunden ist. Diese als Stablecoin bezeichnete Klasse von Kryptowährungen weckt dabei das zunehmende Interesse von Zentralbanken, kann diese Art von Kryptowährung doch Bargeld als Zentralbankgeld ergänzen oder auch ganz ersetzen. Mit dieser Seminararbeit gehen Sie der Frage nach wie weit diese neue Form von Kryptowährungen klassische Währungen ergänzen oder auch ersetzen kann. Dabei bietet es sich an die Funktionen von Fiatgeld aus Sicht der Zentralbanken aber auch möglicher Nutzer zu beleuchten, um abzugleichen welche Funktionen von Fiatgeld bereits heute durch Stable Coin oder konkreter Ausprägungen (bspw. Tether, E-krona oder Libra) erfüllt werden. Im Ergebnis gelangen Sie zu einer differenzierten Beurteilung wie weit Stable Coins traditionelle Währungen ergänzen oder ganz ersetzen können.

    Literatur

    • Bilal, M. (2019). Guide to Stablecoin: Types of Stablecoins & Its Importance. Master the Crypto.
    • Borchert, Manfred. Geld Und Kredit : Einführung in Die Geldtheorie Und Geldpolitik. 8., überarb. Und Erw. Aufl. ed. München [u.a.]: Oldenbourg, 2003. Print.
    • Chang, Wayne, and Safari, an O’Reilly Media Company. Spotlight on Learning from Failure : Stablecoin Derisks The Blockchain Landscape with Wayne Chang. 1st ed. O'Reilly Media, 2019. Web.
    • Hanl, A., & Michaelis, J. (2019). Digitales Zentralbankgeld als neues Instrument der Geldpolitik. Wirtschaftsdienst, 99(5), 340-347.
    • Stein Smith, Sean. "How Stablecoin Implementation Can Lead to Increased Accounting Clarity and Standardization." Asian Journal of Finance & Accounting 11.2 (2019): 110. Web.
  • Partly motivated by recent developments around the Internet of Things, the phenomenon of a  “Digital Twin” (DT) is gaining traction in organizations. A DT allows one to, roughly speaking, create a digital representation of something, be it physical or otherwise, and to subsequently perform various analysis on this digital representation. As an example, Freese and Ludwig (2021) describe the use of DT in the supply chain for the purposes of simulation, control, or monitoring. However, while being relevant, in terms of the underlying ideas (e.g. as it pertains to simulation) it can be argued that DT present nothing fundamentally new.

    The idea of this seminar paper is to present the technological foundations of DT, thereby also sketching its historical background. Subsequently, these foundations can then form the backdrop to the synthesis of a set of key characteristics of DTs. Finally these characteristics are to be used for describing DT in an application domain of choice. Here, supply chain management will be initially selected, but other domains are possible as well.

    Literatur

    • Dietz, M., & Pernul, G. (2020). Digital twin: Empowering enterprises towards a system-of-systems approach. Business & Information Systems Engineering62(2), 179-184.
    • Rasheed, A., San, O., & Kvamsdal, T. (2020). Digital twin: Values, challenges and enablers from a modeling perspective. IEEE Access8, 21980-22012.
    • Enders, M. R., & Hoßbach, N. (2019). Dimensions of digital twin applications-a literature review. AMCIS 2019 Proceedings.
    • Freese, F., & Ludwig, A. (2021). How the Dimensions of Supply Chain are reflected by Digital Twins: A State-of-the-Art Survey.
    • Tao, F., Zhang, H., Liu, A., & Nee, A. Y. (2018). Digital twin in industry: State-of-the-art. IEEE Transactions on Industrial Informatics15(4), 2405-2415.
  • Literature reviews, especially “systematic” literature reviews, can be increasingly found in the Information Systems literature, to make sense of the increasing body of work on a given topic in terms of, for example, delineating key concepts, critical assessment, or the definition of research gaps (Fettke, 2006).

    There is an active debate as to the role of literature reviews in IS, especially as it pertains to so-called systematic literature reviews. For one, Boel and Cecez-Kecmanovic (2015) point out that systematic literature reviews run the danger of turning into “checklist” research, whereby the authors of the literature review reduce it to a counting exercise. A specific example of this is Butijn et al (2020, p. 6-7) who, in their systematic literature review on blockchains, distinguish between peer-reviewed and gray literature, and subsequently state, that only the grey literature is to be critically assessed, not the peer-reviewed literature. As such, they violate one of the core ideas of scientific thinking, namely critical reflection (Lakatos, 1978).

    The idea of this seminar paper is to reflect upon the role which literature reviews play in IS. To this end, you reflect upon the motivation of literature review, present a classification of various types of review, and for the classification, highlight three exemplary literature reviews. Finally, especially for systematic literature reviews, you summarize the key perceived potentials and challenges, and assess one selected systematic literature review in the light of these potentials and challenges.

    Literatur

    • Fettke, P. (2006). State-of-the-Art des State-of-the-Art. Wirtschaftsinformatik48(4), 257.
    • Boell, S. K., & Cecez-Kecmanovic, D. (2015). Debating systematic literature reviews (SLR) and their ramifications for IS: a rejoinder to Mike Chiasson, Briony Oates, Ulrike Schultze, and Richard Watson. Journal of Information Technology30(2), 188-193.
    • Butijn, B. J., Tamburri, D. A., & Heuvel, W. J. V. D. (2020). Blockchains: a systematic multivocal literature review. ACM Computing Surveys (CSUR)53(3), 1-37.
    • Lakatos, I. (1978). Science and pseudoscience. Philosophical papers1, 1-7.
    • Webster, J., & Watson, R. T. (2002). Analyzing the past to prepare for the future: Writing a literature review. MIS quarterly, xiii-xxiii.
    • Brereton, P., Kitchenham, B. A., Budgen, D., Turner, M., & Khalil, M. (2007). Lessons from applying the systematic literature review process within the software engineering domain. Journal of systems and software80(4), 571-583.
    • Kitchenham, B. (2004). Procedures for performing systematic reviews. Keele, UK, Keele University33(2004), 1-26.